Fast-Food-Aktie McDonald’s ist Top: Erfahre hier, wie du problemlos auch in Burger King, KFC oder Pizza Hut investieren kannst!

Ein Burger mit Pommes in Nahaufnahme, im Hintergrund ein Getränk
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Wie wir an der Aktie von McDonald’s (WKN: 856958) eindrucksvoll erleben können, lässt sich im Bereich Fast Food anscheinend eine Menge Geld verdienen. Denn wie heißt es doch so schön: „Getrunken und gegessen wird immer.“ Allerdings stellt McDonald’s mit über 40.000 Restaurants (Stand: 31.12. 2022) in diesem Segment den Marktführer dar.

Doch mit KFC, Pizza Hut und Burger King gibt es in der Branche noch andere beliebte Schwergewichte. Wer aber daran interessiert ist, über eine Investition auch an ihrer geschäftlichen Entwicklung teilzuhaben, muss einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.

Denn alle drei sind nicht börsennotiert, sondern man findet sie unter den Dächern zweier anderer Aktiengesellschaften wieder. Bringen wir hier Licht ins Dunkel und schauen uns diese beiden Firmen im heutigen Artikel einfach einmal kurz an.

Restaurant Brands

Befassen wir uns als Erstes mit der in Deutschland wohl zweitbekanntesten Fast-Food-Kette Burger King. An dieser kann man sich nur indirekt über eine Investition in die kanadische Firma Restaurant Brands International (WKN: A12GT0) beteiligen.

Denn neben den in Europa weniger verbreiteten Schnellrestaurants Tim Hortons, Popeyes und Firehouse Subs gehört auch Burger King zum Portfolio der Kanadier. Man sollte aber beachten, dass die Aktie von Restaurant Brands nicht an den regulären Börsenplätzen in Deutschland gehandelt wird.

Die Papiere sind allerdings sowohl an der Heimatbörse Toronto als auch in New York gelistet. Womit ein Kauf oder Verkauf auch nur dort möglich ist. Wobei das Handelsvolumen der Aktie in den USA aber wesentlich höher ausfällt als in Kanada. Auch bilanziert Restaurant Brands in US-Dollar, sodass ich mich bei den Kursdaten auf die New Yorker Börse konzentriere.

Restaurant Brands kann zwar für die letzten fünf Jahre mit einer durchschnittlichen Nettomarge von 18,2 % glänzen und beweist damit eine gute Profitabilität. Allerdings sehen wir gleichzeitig Schwankungen beim Umsatz und dem Nettogewinn, die somit keinen geradlinigen Anstieg aufweisen.

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Die Aktie von Restaurant Brands konnte in diesem Jahr leicht zulegen. Aktuell notiert sie mit 68,92 US-Dollar (13.11.2023) rund 7 % höher als Anfang Januar. Das Unternehmen zahlt auch eine Gewinnbeteiligung und die derzeitige Dividendenrendite beträgt 3,19 %.

Yum Brands

Der amerikanische Konzern Yum Brands (WKN: 9091909) vereint nicht nur KFC und Pizza Hut unter seinem Dach, sondern es lassen sich hier auch noch die Marken Taco Bell und The Habit Burger finden. Damit ist das Unternehmen meines Erachtens international relativ gut aufgestellt.

Am 02.05.2023 erreichte die Yum-Aktie mit 142,90 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Ihr Kursniveau liegt aktuell aber mit 125,37 US-Dollar (13.11.2023) wieder um 12 % darunter. Doch es könnte natürlich sein, dass die Papiere noch zu einem kleinen Jahresendspurt ansetzen.

Denn betrachten wir uns die Schätzungen von MarketScreener, dann können wir ablesen, dass Yum Brands im laufenden Geschäftsjahr die Umsatzerlöse um rund 5 % auf 6,84 Mrd. US-Dollar steigern könnte. Und das Nettoergebnis soll mit 1,58 Mrd. US-Dollar sogar 16 % über dem Vorjahreswert liegen.

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Mit diesen Daten lässt sich eine relativ hohe Nettomarge von 21,5 % errechnen. Die damit ungefähr auf der Höhe des Durchschnittswertes der vergangenen fünf Jahre (21,9 %) angesiedelt wäre. Auch Yum Brands ist also offensichtlich in der Lage, äußerst profitabel zu wirtschaften.

Interessant erscheint übrigens auch die Dividendenhistorie des Unternehmens. Waren es vor zehn Jahren noch 0,99 US-Dollar je Aktie, die jährlich an die Aktionäre ausgeschüttet wurden, so werden es dieses Jahr bereits 2,42 US-Dollar sein. Was immerhin einem Anstieg von insgesamt 144 % gleichkommt.

Es ist allerdings so, dass Yum Brands erst seit 2004 eine Dividende zahlt und man ab 2018 dann auch regelmäßige Erhöhungen der Ausschüttung beobachten kann. Beim aktuellen Aktienkurs lässt sich übrigens eine Dividendenrendite von 1,93 % ermitteln.

Fazit

Jetzt weißt du also, wie man auch in die anderen drei bekannten Fast-Food-Ketten investieren kann. Welche der beiden vorgestellten Aktien nun aber interessanter daherkommt, ist aber sicherlich Ansichtssache.

Restaurant Brands kann zwar mit einer guten anfänglichen Dividendenrendite und einer soliden Profitabilität aufwarten. Dafür macht aber der langfristige Aktienkursverlauf nicht unbedingt Lust auf die Aktie. Zudem kann man sie derzeit nur an einer Auslandsbörse erwerben.

Yum Brands hingegen kommt nur mit einer etwas mageren Ausschüttungsrendite daher, arbeitet dafür aber etwas profitabler. Auch gefällt mir die Umsatz- und Gewinnentwicklung ein wenig besser. Zudem konnte die Aktie des Unternehmens in den letzten zehn Jahren um 145 % im Kurs zulegen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von McDonald's. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

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