BASF-Aktie: Wieder einmal etwas pessimistischer

Verschiedene farbige Flaggen mit dem BASF Logo und Slogan
Foto: BASF SE

Bei der BASF-Aktie (WKN: BASF11) hat es vorläufige Zahlen gegeben! Die Aktie selbst reagierte im frühen Handel vergleichsweise verhalten. Ob die Investoren bereits pessimistisch gewesen sind? Möglich. Jedenfalls ist die Marktlage weiterhin nicht unbedingt sehr einfach.

Heute wollen wir jedenfalls einen Blick auf die BASF-Aktie und die frischen Zahlen riskieren. Es gibt erneut ein kleines bisschen mehr Pessimismus. Aber ob das eingepreist ist? Finden wir es heraus!

BASF-Aktie: Das Q3 im Blick

Wie wir mit Blick auf die Zahlen für das dritte Jahresviertel feststellen können, ist der Umsatz deutlich rückläufig. Mit einem Minus von 28,3 % im Jahresvergleich und Erlösen von 15,73 Mrd. Euro ist der Vorjahreswert wirklich sehr, sehr weit entfernt. Das zieht sich auch durch die Ergebnisse des Gesamtkonzerns.

So hat BASF unterm Strich einen Konzernverlust von 249 Mio. Euro eingefahren. Das entspricht einem Verlust je Aktie in Höhe von 0,28 Euro. Immerhin: Bereinigt hätte es ein positives Ergebnis in Höhe von 0,32 Euro gegeben. Aber davon können wir uns wenig kaufen. Zumal der Vorjahreswert von 1,77 Euro auch hier deutlich verfehlt worden ist.

Für die ersten neun Monate liegt das Ergebnis je Aktie damit bei 2,03 Euro. Bereinigt läge der Wert bei 2,96 Euro. Noch im Jahre 2022 hat das Ergebnis je Aktie jedoch bei 4,67 Euro, beziehungsweise 6,85 Euro gelegen. Wie wir es auch drehen und wenden: Das Geschäftsjahr 2023 ist alles andere als einfach für die BASF-Aktie und den zugrundeliegenden Chemiekonzern.

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Für das Geschäftsjahr 2023 rechnet das Management mit einer unveränderten Prognose. So soll der Umsatz bei 73 bis 76 Mrd. Euro liegen. Wohingegen ein EBIT in einer Spanne zwischen 4,0 und 4,4 Mrd. Euro angepeilt wird. Das Management ließ sich trotzdem leicht in die Karten blicken, indem man konkretisierte: „Inzwischen erwarten wir für das Gesamtjahr einen Umsatz und ein EBIT vor Sondereinflüssen am unteren Ende der jeweiligen Bandbreiten“. Wenig Optimismus von Seiten des CEO Brudermüller.

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Was heißt das jetzt?!

Bei der BASF-Aktie blieb die Katastrophe also aus. Ein Rütteln an den eigenen Prognosen hat es nicht gegeben. Gleichzeitig ist das Zahlenwerk jedoch auch alles andere als positiv. Es gibt keine Überraschung. Wenn, dann lediglich ein leichtes Herabsenken der eigenen Erwartungen gemäß der eigenen Prognose. Aber auch das könnte in Anbetracht der schwachen konjunkturellen Lage eine leicht positive News sein. Oder zumindest eine neutrale.

Die fundamentale Bewertung bleibt jedenfalls preiswert. Alleine die Dividendenrendite ist mit derzeit über 8 % alles andere als gering. Wobei wir uns in Anbetracht der aktuellen Zahlen und insbesondere Ergebnisse auch fragen sollten: Wie sicher ist die Dividende? An Sorgen mangelt es bei der BASF-Aktie jedenfalls nicht. Auch die Zahlen sind tendenziell eher durchwachsen. Aber vielleicht gibt es mit den Zahlen für das vierte Quartal dann ja eine positive Überraschung. Und wenn es lediglich bei der Dividende ist.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

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