Über 10 Euro Dividende jeden Monat bei 3.600 Euro Investition: So geht’s

Eine Person erntet Ertrag von einer Geldmünzen tragenden Pflanze
Foto: Mohamed Hassan via Pixabay

Einfach so jeden Monat über 10 Euro auf das eigene Konto überwiesen zu bekommen klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Dies ist jedoch ganz einfach möglich. Man muss lediglich Aktien von drei Unternehmen erwerben, die jeweils einmal im Quartal in unterschiedlichen Monaten Dividenden ausschütten. Investiert man in die folgenden drei Aktien insgesamt 3.600 Euro, bekommt man in jedem einzelnen Monat mehr als 10 Euro Brutto-Dividenden (Stand aller Angaben: 21.07.23).

Kimberly-Clark: Dividenden mit Toilettenpapier

Wir beginnen mit dem jeweils ersten Monat eines Quartals. Um hier jeweils eine zuverlässige Dividende zu erhalten, bietet sich die Aktie von Kimberly-Clark (WKN: 855178) an. Das Konsumgüterunternehmen mit Sitz in Dallas verdient sein Geld mit Windeln, Binden, Toilettenpapier und ähnlichen Produkten.

Die Umsätze und Gewinne steigen langsam. Genau wie die Dividende, die seit 51 Jahren stetig erhöht wird. Auch in den nächsten Jahren soll das Umsatzwachstum mit 1 bis 3 % pro Jahr gering ausfallen. Gemessen daran erscheint mir das KGV von 24 hoch. Dafür liegt die Dividendenrendite bei 3,5 %. Ein Investment von 1.200 Euro münzt sich also in eine Dividende von 10,50 Euro in den Monaten Januar, April, Juli und im Oktober um.

AbbVie steigert die Dividenden mit schönen Raten

Weiter geht es mit dem jeweils zweiten Monat eines Quartals. Genau in diesen Monaten schüttet AbbVie (WKN: A1J84E) seine Dividenden aus. Der US-Konzern zählt zu den größten Pharmaunternehmen der Welt und hat sich auf Biopharmazeutika spezialisiert. Lange Zeit war das Unternehmen von dem zwischenzeitlich weltweit umsatzstärksten Medikament Humira abhängig.

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Da der Patentschutz dieses Medikaments in diesem Jahr auch in den USA auslaufen wird, muss AbbVie gegensteuern. In den letzten Jahren hat das Unternehmen viele neue Medikamente entwickelt und erzielte im letzten Geschäftsjahr „nur noch“ 37 % seiner Umsätze mit Humira. Den Großteil davon in den USA.

Das KGV liegt bei 21. Auch AbbVie steigert die Dividende stetig seit 51 Jahren und zählt somit wie alle drei hier vorgestellten Unternehmen zu dem erlesenen Kreis der Dividendenkönige. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt 4,3 %. Es genügt also eine Anlage von 1.000 Euro, um in den Monaten Februar, Mai, August und im November jeweils 10,75 Euro Dividenden zu erhalten.

Grundsolider Dividendenkönig Johnson & Johnson

Für Dividenden im jeweils letzten Monat eines Quartals kommt der US-Gesundheitsgigant Johnson & Johnson (WKN: 853260) ins Spiel. Nachdem die Aktie im letzten Jahr um 1 % gefallen ist und gleichzeitig die Dividende erhöht wurde, liegt die Dividendenrendite heute bei 3,0 %. Damit ist diese nun höher als im Mittel der letzten Jahre. Auch das KGV von 17 (bezogen auf den angepassten Gewinn aus 2022) ist im historischen Vergleich niedrig.

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Damit finde ich die Aktie heute interessant. Das Unternehmen steigert seine Umsätze und Gewinne kontinuierlich (der angepasste Gewinn stieg in den letzten fünf Jahre im Durchschnitt um 7 % pro Jahr). In Zukunft wird sich der Konzern auf seine großen Segmente Pharmazie und Medizintechnik konzentrieren. Der vergleichsweise kleine Bereich der Konsumgüterprodukte (hierzu zählen Marken wie Neutrogena, Listerine und o.b.) wurde vor kurzem separat an die Börse gebracht.

Wer hier heute 1.400 Euro investiert, darf sich über Dividenden von 10,50 Euro in den Monaten März, Juni, September und Dezember freuen. Ich gehe davon aus, dass diese Dividenden auch in Zukunft weiter gesteigert werden. Schließlich hat Johnson & Johnson Rückenwind aus dem demografischen Wandel sowie der Technologisierung des Gesundheitswesens und hat gerade erste seine Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr erhöht.

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Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Johnson & Johnson. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Johnson & Johnson.

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