Einmal 3.600 Euro investieren, monatlich mehr als 10 Euro Dividende kassieren: So geht’s

Aus wachsenden Stapeln von Münzen keimen zarte Pflanzen
Foto: Nattanan Kanchanaprat via Pixabay

In den aktuell volatilen Zeiten am Aktienmarkt gibt ein stetiger Dividendenstrom Sicherheit. In jedem einzelnen Monat Dividenden zu bekommen ist dabei gar nicht so schwer. Dafür braucht man nur in drei Aktien investieren, die jeweils einmal im Quartal in unterschiedlichen Monaten ihre Dividende ausschütten. Investiert man jeweils 1.200 Euro in die folgenden Aktien, bekommt man jeden Monat mehr als 10 Euro Dividenden (vor Steuern). Alle drei Unternehmen sind Dividendenaristokraten, erhöhen also zuverlässig seit über 25 Jahren jedes Jahr ihre Ausschüttung.

Altria

Die Tabakbranche ist mit ihrem soliden, gesättigten, wenig kapitalintensiven Geschäft geradezu prädestiniert für hohe, steigende Dividenden. Daher überrascht es wenig, dass Altria (WKN: 200417) auf eine Historie von 53 Jahren mit Dividendenerhöhungen zurückblicken kann. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei satten 8,0 % (Stand aller Angaben: 16.03.23). Eine Anlage von 1.200 Euro münzt sich also in 24 Euro Dividende in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober um.

Auch wenn die Anzahl der Raucher in den USA stetig sinkt, schaffte es Altria in den letzten fünf Jahren, den Gewinn je Aktie um 7 % pro Jahr zu steigern. Darüber hinaus ist der für seine Marlboro-Zigaretten bekannte Konzern zunehmend an Unternehmen aus den Bereichen Cannabis und E-Zigaretten beteiligt. Bisher jedoch eher mit mäßigem Erfolg.

Wer sich nicht davor scheut, sich an der Tabakindustrie zu beteiligen und auf hohe Dividenden aus ist, könnte an der Altria-Aktie Gefallen finden. Die hohe Dividende wird verdient und auch das KGV von 9 scheint mir nicht zu hoch.

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AbbVie

Mit einer Marktkapitalisierung von 273 Mrd. US-Dollar zählt AbbVie (WKN: A1J84E) zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Der US-Konzern hat sich auf Biopharmazeutika spezialisiert und war lange Zeit von dem zwischenzeitlich weltweit umsatzstärksten Medikament Humira abhängig.

Da der Patentschutz dieses Medikaments in diesem Jahr auch in den USA auslaufen wird, muss AbbVie gegensteuern. In den letzten Jahren hat das Unternehmen viele neue Medikamente entwickelt und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr „nur noch“ 37 % seiner Umsätze mit Humira. Den Großteil davon in den USA.

Dennoch empfinde ich das KGV von 23 als etwas hoch. Die Dividende wird seit 51 Jahren stetig gesteigert, die aktuelle Dividendenrendite beträgt 3,8 %. Bei einem Investment von 1.200 Euro erhält man somit im Februar, Mai, August und im November jeweils 11,40 Euro Dividende.

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Stanley Black & Decker

Der US-Werkzeughersteller Stanley Black & Decker (WKN: A1CTQA) zahlt seit dem Jahr 1877 ohne Unterbrechung eine Dividende. Diese wird seit 55 Jahren kontinuierlich gesteigert. Die Dividendenrendite von 4,0 % führt in unserem Beispiel zu Ausschüttungen von 12 Euro in den Monaten März, Juni, September und Dezember.

Die Aktie des Dividendenkönigs hat sich von den Problemen der letzten Quartale noch nicht wieder erholt. Nachdem die Nachfrage nach den Akku-Bohrschraubern, Baustrahlern, Rasenmähern und so weiter des Konzerns im Rahmen der Coronapandemie stark angestiegen war, fiel sie in 2022 angesichts einer schlechten Konsumentenstimmung genauso schnell wieder ab. Problematisch ist, dass Stanley Black & Decker diesen Nachfragerückgang nicht erwartet hat und nun auf zu hohen Produktionskapazitäten und vor allem zu hohen Lagerbeständen sitzt. Diese Bestände wurden zuletzt jedoch schon wieder reduziert.

Auf lange Sicht könnte das Unternehmen mit seinen starken Marken daher nun attraktiv sein. Die Nachfrage nach modernen Werkzeugen wird nicht verschwinden und langfristig eher steigen. Sollte das Unternehmen wieder an das Ergebnis aus 2021 anknüpfen können, läge das KGV bei 8.

 

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Hendrik Vanheiden besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.

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