Twitter-Aktie: Ist Elon Musk jetzt schuld am mauen Quartal?

Elon Musk und die Twitter-Aktie (WKN: A1W6XZ) finden einfach keine Ruhe. Das dürfte auch noch in den kommenden Wochen so bleiben. Schließlich rechnen wir mit einem Prozess im Herbst dieses Jahres. Ob es noch zu einer Übernahme, gezwungenermaßen, kommt? Lassen wir uns überraschen.
Für Investoren bleibt jedoch die Ausgangslage bestehen, dass es im Zweifel auch ohne Elon Musk operativ weitergehen muss. Blicken wir heute auf die Twitter-Aktie und ein Update zum zweiten Quartal in diesem Börsenjahr. Jedenfalls scheint es auch einen Sachzusammenhang mit diesen Plänen zu geben. Ob das mehr Ruhe bringt, ist natürlich eine andere Frage.
Twitter-Aktie: Ist Elon Musk schuld am schwierigen Vierteljahr?
Es ist ohne Zweifel das Vierteljahr gewesen, das bei der Twitter-Aktie durch Elon Musk geprägt war. Aber auch eines, das operativ schwächer gewesen ist, als erwartet wurde. Der Umsatz sank zum Beispiel um 1 % im Jahresvergleich auf 1,18 Mrd. US-Dollar. Ohne Zweifel eine schwächere Performance. Aber den Starunternehmer hierfür verantwortlich machen? Zumindest schwierig.
Anders sieht es hingegen bei den Ergebniszahlen aus. Der Kurznachrichtendienst kam auf einen Nettoverlust in Höhe von 270 Mio. US-Dollar. Bei einem bereinigten Verlust je Aktie von 0,08 US-Dollar sehen wir hier ebenfalls rote Zahlen. Aber die Begründung ist ebenfalls relevant.
So schiebt das Management der Twitter-Aktie den Wirbel rund um Elon Musk in Teilen vor, was das schwächere Ergebnis angeht. Unter anderem habe der Prozess mit der Übernahme den Konzern 33 Mio. US-Dollar gekostet. Aber auch ein schwächerer Werbemarkt habe sich ergebnisseitig ausgewirkt. In Anbetracht der Zahlen lässt sich ein Sachzusammenhang ableiten. Aber doch ein vergleichsweise kleiner.
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Seitenhieb bei schwachen Zahlen
Ich sehe die Ausgangslage in Teilen etwas anders. Es gibt zugegebenermaßen einen in Teilen kleinen, jedoch berechtigten Seitenhieb, was die schwächeren Ergebnisse der Twitter-Aktie angeht. Elon Musk hat mit seinem Wirbel Kosten verursacht. Ähnlich wie bei anderen Quartalszahlen im Werbe-Bereich gibt es jedoch auch eine insgesamt schwächere Performance.
Foolishe Investoren sollten ihre Quintessenz ziehen. Es gilt jedenfalls in Zukunft auch ohne Elon Musk wieder stärkere Zahlen vorzuweisen mit mehr Wachstum und besseren Ergebnissen. Den Starunternehmer vorzuschieben dürfte nicht immer funktionieren.
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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter.