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Shell-Aktie: 35 Euro?

Foto: The Motley Fool

Kann die Shell-Aktie (WKN: A3C99G) 35 Euro erreichen? Im Moment kämpft der britische Öl- und Erdgaskonzern jedenfalls noch mit der Marke von 30 Euro. Auf einem Aktienkurs von über 28 Euro sehen wir jedoch, dass die Schritte im Moment in die richtige Richtung tendieren.

Unterstützung gibt es dabei von den Ölpreisen, die die Marke von 120 US-Dollar für sich entdeckt haben. Weiterhin gilt, dass für mich ein Spread zwischen den Aktienkursen und den Notierungen von Brent und WTI vorhanden ist. Zumindest, wenn wir den Blick zurück auf vergangene Aktienkurse zu zurückliegenden Ölnotierungen riskieren.

Eine Analystin hat sich bei der Shell-Aktie nun jedenfalls aus der Deckung gewagt. Kleiner Hinweis: Sie sieht ein Kurspotenzial von 35 Euro. Aber das ging eigentlich ja bereits aus dem Titel hervor.

Shell-Aktie: Ist 35 Euro realistisch?

Es ist die Credit Suisse, die ein Kursziel von umgerechnet 35 Euro ausgegeben hat. Wörtlich spricht die Analystin von 3.000 Pence, die man als Bewertungsmaß für realistisch hält. Zu den jetzigen Konditionen würde der Aktienkurs dann knapp über 35 Euro liegen.

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Dabei verweist die Analystin nicht unbedingt auf das Marktumfeld und die Notierungen von Brent und WTI. Womöglich, weil es offensichtlich ist? Vielleicht. Aber die Begründung ist, dass hinter der Shell-Aktie das fortschrittlichste Konzept stecke, wenn es um die Energiewende gehe.

Zudem liege ein Fokus des Managements auf einem starken Cashflow. Mit diesen Mitteln kann das Investieren in neue Geschäftsbereiche vorangetrieben werden. Ist das eine mögliche Investitionsthese, mit der wir die Shell-Aktie ebenfalls neu bewerten sollen? Ja, sogar mit einem Kurspotenzial von derzeit rund 25 %?

Es ist … mal was anderes

Grundsätzlich ist der Blick auf die Shell-Aktie einer, der mir gefällt. Es geht eben nicht nur um die momentan hohen Ölpreise und die Erkenntnis, dass der Konzern davon profitiert. Nicht einmal nur darum, dass die Aktie für die Notierungen von Brent und WTI noch vergleichsweise preiswert sein könnte. Nein, sondern um eine längerfristige Perspektive.

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Ich sehe ebenfalls bei der Shell-Aktie die Baustelle, die Energiewende meistern zu müssen. Eine gewisse Abkehr vom schwarzen Gold und vom Erdgas. Bereits im kommenden Jahrzehnt soll Elektrizität eine größere Rolle spielen. Das bedeutet, dass es hier eine Aufgabe gibt, die jedenfalls einen Teil der Mittel aufzehren wird.

Ob das eine Chance oder ein Risiko ist? Es ist jedenfalls etwas, das man als Investor der Shell-Aktie auf dem Schirm haben sollte. Immerhin: Mit hohen Notierungen bei Brent und WTI kann das Management die freien Mittel verwenden, um die Wende nicht nur einzuläuten, sondern auch konsequent auszubauen. Das ist zugegebenermaßen ein Vorteil, den auch ich sehe.

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Vincent besitzt Aktien von Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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