BASF-Aktie: Was bringt Oceanworks?

Das Management der BASF-Aktie (WKN: BASF11) hat offenbar eine neue Beteiligung gefunden: Oceanworks. Unter anderem das Börsen- und Finanzportal Finanzen.net berichtete über den Deal. Allerdings ist es die Risikokapital-Tochtergesellschaft des DAX-Chemiekonzerns, die jetzt eine Investition getätigt hat.
Was Oceanworks für die BASF-Aktie bringt, können wir anhand der gängigen Meldungen etwas näher beleuchten. Vielleicht ist es nicht so viel, wie man zunächst annimmt, aber doch mehr, was das Image des Konzerns betrifft.
BASF-Aktie: Beteiligung an Oceanworks
Die Risikokapitalgeber hinter der BASF-Aktie investierten eine nicht näher präzisierte Summe in Oceanworks, ein US-Unternehmen, das sich einer saubereren und nachhaltigeren Zukunft verpflichtet hat, indem Recyclingprozesse bei Plastik einfacher und transparenter gestaltet werden sollen.
Die Kernidee ist, mithilfe von digitalen Lösungen die Rückverfolgbarkeit und Transparenz von recyceltem Plastik zu erhöhen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen selbst auf nachhaltigere Kunststofflösungen. Insofern ist es ein Unternehmen, das für eine sauberere Zukunft einsteht.
Für die Risikokapitalgeber von BASF unterstreiche diese Investition daher das Engagement, nachhaltigere Lösungen zu entwickeln. Plastik ist in Teilen ebenfalls verantwortlich für den Erfolg des Chemiekonzerns. Damit möchte das Management eine Kreislaufwirtschaft ankurbeln.
Operative Auswirkungen, mehr Umsatz oder Gewinn für die BASF-Aktie dürfte die Beteiligung an Oceanworks daher nicht bringen. Nein, sondern es ist eher ein repräsentativer Schritt, um sich selbst ein nachhaltigeres Profil zu geben, was definitiv nicht verkehrt ist.
Wesentlicher: Die Bewertung
Die Beteiligung von Oceanworks ist für Investoren der BASF-Aktie daher eigentlich zu vernachlässigen. Entscheidender ist eher die derzeitige Bewertung. Mit noch immer über 6 % Dividendenrendite und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von gerade einmal 9 glänzt der DAX-Chemiekonzern mit einer moderat bewerteten Ausgangslage. Oder einer Bewertung, die sich womöglich in der Nähe eines Tiefpunktes befindet. Selbst für einen Zykliker ist die derzeitige Ausgangslage nicht teuer.
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Hinzu kommt, dass das Management der BASF-Aktie vor allem in den vergangenen Jahren bewiesen hat, dass die Dividende stabil ist und bleibt. Anstatt daher über die Auswirkungen der Beteiligung von Oceanworks zu philosophieren, die für den größeren Gesamtkonzern wenig entscheidend ist, macht es mehr Sinn, sich mit dem großen Ganzen zu beschäftigen. Das ist ein moderat bewerteter Chemiekonzern, der zwar zyklisch ist, aber trotzdem im Moment ein solides Renditepotenzial mitbringen dürfte.
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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.