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ETFs: 3 Gründe, warum sie ein guter Start in die Investmentwelt sind

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Foto: Getty Images

ETFs sind nicht bei allen Anlegern beliebt. Und tatsächlich bietet die Branche immer mehr Indexfonds an, die für den Vermögensaufbau wenig nützlich sind. Zudem ist die Kritik berechtigt, wenn sie mithilfe von Swaps Indizes nachbilden, anstatt die Aktien selber zu kaufen. ETFs setzen aber auch oft das Instrument der Wertpapierleihe ein, um die Kosten weiter zu senken. Doch dies führt zu weiteren Risiken, die viele Anleger nicht wünschen. Darüber hinaus stiften gehebelte und Short-ETFs in den meisten Fällen mehr Schaden als Nutzen.

Besonders erfahrene Investoren ziehen den ETFs deshalb Einzelaktien vor, weil sie so alle genannten Risiken ausschließen können. Zudem wissen sie genau, wie sie mit Aktien noch mehr Rendite erzielen können. Aktien sind somit die Königsanlage, doch für Anfänger stellen sie oft ein hohes Risiko dar.

1. Geringere Gefahr dauerhafter Verluste

So verlieren Anfänger mit Einzelaktien häufig deutlich schneller ihr Geld als mit ETFs. Hinzu kommen die vielen Trading-Apps und -Dienstleister, die die Börse zu einem Casino machen. Verlierer sind dabei viele unerfahrene Börsenbeginner. Sie gehen davon aus, dass sie ständig ihre Positionen umschichten müssen, was am Ende zu hohen Verlusten führt. Gewinner sind hingegen die Trading-App-Anbieter und -Dienstleister.

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2. ETFs erziehen zum Investieren statt Traden

Wer an der Börse große Gewinne erzielen möchte, muss langfristig investieren und so wenig wie möglich umschichten. ETFs auf große Indizes sind deshalb für Börsenbeginner ein sehr guter Weg, die eigene Ungeduld zu zügeln und sich im Laufe der Zeit, zu einem Investor zu entwickeln. Wer einmal eine gute Wahl getroffen hat, besitzt keinen Grund, ständig die Kurse zu kontrollieren oder zu handeln.

Stattdessen genügen einmal im Jahr eine Neugewichtung der Positionen und die Investition der neu angesparten Gelder. Neben der besseren Rendite benötigen ETF-Anleger so nur einen minimalen Zeitaufwand für ihre Investments. Die Strategie ist deshalb, anders als beim ständigen Trading, langfristig praktikabel.

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3. ETFs meist besser als die Profis

Mit ETFs können Anleger sicher sein, dass sie langfristig besser als viele Fondsmanager abschneiden. Denn meist führen die höheren Gebühren und die zunehmende Größe eines aktiven Fonds zu einer sinkenden Rendite.

Mit ETFs auf ganze Volkswirtschaften und bei einer Streuung über verschiedene Regionen hinweg können Anleger immer mit einer positiven Rendite rechnen. Zwar ist es möglich, dass einzelne Regionen, wie beispielsweise Japan, 20 Jahre nur sinkende Kurse ausweisen, doch dafür entwickeln sich andere Indizes meist umso besser. Dauerhafte Verluste sind so fast auszuschließen.

Der Wechsel zu Einzelaktien

Sollte sich ein Anleger im Laufe der Zeit allerdings immer stärker für die Börse interessieren und genau wissen, wie er noch besser abschneiden kann und dies über längere Zeit in einem Musterdepot bewiesen haben, kann er schrittweise von ETFs auf Einzelaktien umsteigen.

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