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Negativzinsen extrem: Mehr als besorgniserregende Einzelbeispiele

Rebalancing
Foto: Getty Images

Negativzinsen sind inzwischen mehr als nur eine theoretische Belastung für alle Sparer. Das haben viele vermutlich am eigenen Leib gespürt. Inzwischen setzen fast 400 verschiedene Geldinstitute und Banken auf sogenannte Verwahrentgelte, die die Ersparnisse belasten.

Allerdings ist es nicht nur diese grundsätzliche Entwicklung, die besorgniserregend ist. Nein, sondern Negativzinsen werden auch immer extremer. Blicken wir dazu auf jüngste Tendenzen, die jeder Sparer kennen sollte. Es dürfte jedenfalls nicht bei 100.000 Euro Schonvermögen und 0,5 % Zinsen pro Jahr bleiben.

Negativzinsen: Extremere Entwicklungen

Negativzinsen gibt es bislang sehr häufig in einer Kombination: Ab 100.000 Euro sind es in vielen Fällen 0,5 % Zinsen, die man als Sparer zu bezahlen hat. Vielleicht kommen dir diese Konditionen bekannt vor? Falls nicht: Glück gehabt. Oder möglicherweise auch Pech.

Es geht nämlich weiter, was Negativzinsen angeht. Wie unter anderem Verivox berichtet, neigen immer mehr Geldhäuser und Banken dazu, die Konditionen zu verschärfen. So sinkt das Schonvermögen teilweise auf deutlich unter 100.000 Euro. Manchmal und in extremeren Fällen sind es lediglich 5.000 Euro oder 10.000 Euro. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, kann auch eine Flucht zu anderen Instituten vielleicht nicht mehr lange hilfreich sein.

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Aber auch die Qualität der Negativzinsen nimmt teilweise bereits zu. So existieren erste Geldhäuser, die 0,55 % p. a. verlangen. In extremen Situationen, so Verivox, seien es bereits 1,0 %. Mit solchen Raten ist das Sparen nicht nur wenig lukrativ. Nein, sondern sogar eine regelrechte Belastung.

Ein Ausgleich muss her!

Ob man sich auf einen einheitlichen Konsens oder Fluchtmöglichkeiten verlassen sollte, sind natürlich persönliche Fragen. Möglicherweise könnte es in naher oder ferner Zukunft Regularien geben, die einigen Entwicklungen Einhalt gebieten. Aber vielleicht auch nicht, die Konditionen von Festgeld sind früher schließlich auch unterschiedlich gewesen.

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Was bleibt, ist daher eine Erkenntnis: Dass Negativzinsen ebenfalls Teil der neuen Normalität sind. Zumindest für Sparer. Die Zeiten, in denen es sichere Renditen zum Schutz gegeben hat, sind jedenfalls vorbei. Jetzt geht es eher darum, zumindest mit einem gewissen Teil (beispielsweise dem Geld über dem Schonvermögen) auf Rendite zu setzen, um einen Ausgleich zu erhalten. Natürlich auch im Hinblick auf die Inflation, die ebenfalls einen Wertverlust für Sparer bedeutet.

Es ist meiner Meinung nach wichtig, diese Belastung der Negativzinsen nicht nur als zeitliche Komponente zu sehen. Zumal es die Entwicklung ist, die auf eine Verschärfung hindeuten könnte. Ohne Zweifel eine Baustelle, die man proaktiv und mit Blick auf Rendite angehen sollte. Wobei über einige Jahre hinweg und mit einem konservativen Ansatz zumindest ein Ausgleich möglich ist.

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