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Eine dividendenstarke Aktie, der man vertrauen kann

Passives Nebeneinkommen mit Aktien
Foto: Getty Images

Die wichtigsten Punkte

  • JPMorgan Chase zahlt eine Dividende von 0,90 US-Dollar pro Aktie bei einer Rendite von 2,3 %.
  • Der führende Bankkonzern hat eine Ausschüttungsquote von 26 %.

Wenn du auf der Suche nach einer Aktie bist, die nicht nur solide Dividenden, sondern auch hervorragende langfristige Renditen liefert, dann ist der Finanzdienstleistungsriese JPMorgan Chase (WKN: 850628) genau das Richtige für dich. Du wirst nicht viele Aktien finden, die so stabil und zuverlässig sind wie diese.

JPMorgan Chase ist nicht nur die größte Bank der USA, sondern auch ein diversifiziertes Finanzdienstleistungsunternehmen, das in den letzten zehn Jahren alle anderen Großbanken übertroffen hat. Das ist der Grund, warum du dieser Aktie vertrauen kannst.

JPMorgan: Eine Festung bauen

JPMorgan Chase war in den letzten zehn Jahren die Bank mit der besten Wertentwicklung und ist auch heute noch führend in der Branche, wenn man es genau nimmt. In den letzten zehn Jahren hat JPMorgan Chase seinen Umsatz jährlich um 13 % gesteigert und der Kurs der Aktie ist um 16 % pro Jahr gestiegen.

Auch während der schlimmsten Finanzkrise seit mehr als einem Jahrzehnt hat das Unternehmen sich gut gehalten. Im letzten Jahr, das für die Banken ein schlimmes Jahr war, sank der Kurs von JPMorgan Chase nur um 5 % und übertraf damit die Werte der Konkurrenz. In diesem Jahr ist die Aktie bis heute um 24 % gestiegen, was in etwa dem Durchschnitt der Bankenbranche entspricht, und hat im letzten Jahr 58 % zugelegt.

Es gibt einige Gründe, warum sich JPMorgan Chase von seinen Mitbewerbern abhebt – ein wichtiger Grund ist die Vielfalt der Einnahmen. JPMorgan Chase ist nicht nur die größte Geschäftsbank des Landes, sondern auch eine der führenden Investmentbanken, und verfügt über einen starken Zahlungsverkehrs-, Handels- und Vermögensverwaltungszweig. Dies ermöglicht es der Bank, in allen Marktzyklen Einnahmen zu erzielen, im Gegensatz zu den meisten Banken, die eher zyklisch sind.

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Wenn du dir einige der wichtigsten Kennzahlen für Banken ansiehst, schneidet JPMorgan Chase am besten ab. Seine Eigenkapitalrendite lag am Ende des zweiten Quartals bei 18 % und damit deutlich über dem Durchschnitt von 8 % für Geschäftsbanken. Außerdem liegt die Effizienzquote bei 58 % und damit besser als bei allen großen Konkurrenten (die Effizienzquote drückt die Betriebskosten einer Bank in Prozent der Einnahmen aus; je niedriger, desto besser). JPMorgan ist bekannt für seine „Festungsbilanz“, d. h. die Konzentration auf Effizienz, Liquidität und Kapitalstärke, um auch in schwierigen Märkten bestehen zu können. JPMorgan hat eine Common Equity Tier 1 Ratio von 13 %, die weit über dem von den Aufsichtsbehörden erwarteten Minimum liegt, und mehr als 500 Mrd.US-Dollar an Barmitteln, um sich gegen Ungewissheit – einschließlich Inflation – zu wappnen.

„Wenn man sich unsere Bilanz ansieht, haben wir 500 Mrd. US-Dollar in bar und wir haben tatsächlich immer mehr Bargeld gehortet, um auf Möglichkeiten zu warten, zu höheren Zinsen zu investieren“, sagte CEO Jamie Dimon im Juni gegenüber CNBC. „Ich erwarte höhere Zinsen und mehr Inflation und darauf sind wir vorbereitet.“

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Eine gut geschützte Dividende

Der Fokus von JPMorgan Chase auf seine Kapitalstärke und einen starken Cashflow ist ein gutes Zeichen für seine Dividende. Das Unternehmen schüttet vierteljährlich eine Dividende von 0,90 US-Dollar pro Aktie aus, was einer Rendite von etwa 2,3 % (Stand 10.09.2021) entspricht und damit höher ist als die durchschnittliche Dividendenrendite des S&P 500 (Dividendenrendite ist die jährliche Ausschüttung eines Unternehmens geteilt durch den Aktienkurs). In den letzten zehn Jahren hat sie sich stets in diesem Bereich bewegt. Außerdem hat die Bank eine sehr niedrige und überschaubare Ausschüttungsquote von 26 %. In den letzten zehn Jahren hat das Unternehmen seine jährliche Dividende immer erhöht, im Durchschnitt um 16 % pro Jahr.

In diesem Jahr wurde die Dividende noch nicht erhöht, aber bei der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal sagte Finanzvorstand Jeremy Barnum, dass der Vorstand beabsichtigt, die Dividende auf 1,00 US-Dollar pro Aktie zu erhöhen. Dimon fügte jedoch hinzu, dass der Plan ist, die Ausschüttungsquote niedrig zu halten. Das Ziel ist eine Dividende, die „auch in einem Abschwung nachhaltig ist“, aber gleichzeitig, so Dimon, „wollen wir die Dividende nicht so hoch anheben, dass sie die Fähigkeit, andere Dinge zu tun, einschränkt“.

Als Marktführer verfügt JPMorgan Chase über die Liquidität, die Ertragskraft und die Stabilität, um weiterhin in sein Wachstum zu investieren und die Investoren mit einer guten Dividende zu belohnen – einer Dividende, auf die sie auch in den kommenden Jahren zählen können sollten.

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Dieser Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, die möglicherweise nicht mit der „offiziellen“ Empfehlungsposition eines The Motley Fool Premium-Beratungsdienstes übereinstimmt. Das Hinterfragen einer Investitionsthese – selbst einer eigenen – hilft uns allen, kritisch über Investitionen nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die uns helfen, klüger, glücklicher und reicher zu werden.

JPMorgan Chase ist ein Werbepartner von The Ascent, einem Unternehmen von The Motley Fool. Dieser Artikel wurde von Dave Kovaleski auf Englisch verfasst und am 12.09.2021 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. Dave Kovaleski hat keine Position in den genannten Aktien.

The Motley Fool hält keine Anteile an den genannten Aktien.

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