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Royal Dutch Shell, BP & Co.: Ist ein Ölpreis von 70 US-Dollar jetzt stabil?

Dividenden
Foto: Getty Images

Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und BP (WKN: 850517) blicken zumindest im Moment beim Barrel Brent auf einen Preis von über 70 US-Dollar. Mit einer Notierung von 69,93 US-Dollar bei WTI ist zumindest das Preismaß von 70 US-Dollar in Griffweite. Wobei auch das natürlich nur tagesaktuelle Werte sind.

Foolishe Investoren könnten sich gerade jetzt jedoch eine Frage stellen: Ist ein Ölpreis von 70 US-Dollar inzwischen wieder stabil? Und was würde das für Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell oder BP bedeuten? Interessante Fragen, die wir in den aktuellen Kontext dieses Marktes einordnen wollen.

Royal Dutch Shell, BP und Co.: Ölpreis von 70 US-Dollar?

Grundsätzlich könnte es gerade jetzt ein, zwei Indikatoren geben, die ein stabileres Marktumfeld für Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell oder BP vorhersehen. Die OPEC+ hat schließlich im Laufe dieser Woche getagt und ist offenbar zu einem ziemlich zügigen Konsens gekommen. Demnach soll, wie bereits im August beschlossen, die Förderquote um erneut 400.000 Barrel pro Tag erhöht werden. Natürlich ist auch das eine Erhöhung des Angebots im Markt. Allerdings eine, die bereits bekannt gewesen und eingepreist worden ist.

Allerdings sind das nicht die einzigen guten Neuigkeiten für den Öl-Markt und Aktien wie Royal Dutch Shell oder BP. Positiv werte ich auch, dass die OPEC+ einen ziemlich schnellen Konsens gefunden hat. Es hat nicht erneut Diskussionen, Individuallösungen oder künstlichen Druckaufbau gegeben. Das Kartell scheint im Moment zumindest einheitlich an einem Strang zu ziehen. Und der sieht eher moderate Erhöhungen der Förderquoten vor, was die Preise von Brent und WTI stützen könnte. Möglicherweise auch über 70 US-Dollar je Barrel Brent und WTI.

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Natürlich gibt es auch Unsicherheiten. Die Delta-Variante könnte die Nachfrage einbrechen lassen. Möglicherweise ist der Friede bei der OPEC eher kurzfristiger Natur. Aber es gibt auch andere, positive Aspekte, die einen guten Einfluss auf stabile Notierungen haben. So beispielsweise, dass die USA von einer Verknappung im Ölmarkt sprechen. Oder auch, dass der Hurrikan Ida zu zusätzlichen Angebotsengpässen führen könnte. Vielleicht könnte sich der Ölpreis daher bei 70 US-Dollar je Fass stabilisieren. Das wären natürlich gute Neuigkeiten für Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell oder BP.

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Ein bequemes Marktumfeld

Sollte der Ölpreis über 70 US-Dollar je Barrel Brent und WTI bleiben, ist das eine Marktphase, in der die Ölkonzerne wie Royal Dutch Shell und BP überaus profitabel sind. Zuletzt hat ein solches Marktumfeld im Querschnitt ausgereicht, damit beide Aktien die Dividenden mehr oder minder ordentlich erhöht haben. Sowie Aktienrückkäufe beschlossen. Auch für Kapitalrückführungen könnte entsprechend mehr Luft sein.

Aber trotzdem dürfen wir eines nicht vergessen: Der Ölmarkt bleibt von gewissen externen Faktoren wie der OPEC oder auch der allgemeinen Angebots- und Nachfragesituation beeinflusst. Investoren sollten dieses positive Momentum daher nicht nur als Chance wahrnehmen. Nein, sondern auch stets das Risiko würdigen, das sich im letzten Jahrzehnt nicht nur einmal, sondern gleich zweimal stark geäußert hat.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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