Aktie der Lufthansa: Keine Beeinträchtigung, kein Problem?

Die Aktie der Lufthansa (WKN: 823212) ist weiterhin in einer schwierigen, aber überaus interessanten Situation. Die aktuellen Fallzahlen zeigen, dass COVID-19 noch nicht vorbei ist. Trotzdem gibt es Hoffnung auf einen Turnaround, beispielsweise im Rahmen einer besseren Urlaubssaison für den Sommer 2021.
Allerdings sind es eben die hohen Fallzahlen und die momentanen Maßnahmen, die die Aktie der Lufthansa belasten könnten. Unter anderem die Ausgangssperre könnte dabei ein Problem sein.
Das Management der Lufthansa stellt jetzt jedoch klar, dass es bislang zu keinerlei Einschränkungen gekommen ist. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.
Lufthansa: Neue Regelungen keine Beeinträchtigung
Wie jetzt am Wochenende bekannt geworden ist, führen die neuen Regelungen zur nächtlichen Ausgangsbeschränkungen zu keinen Einschränkungen für die Lufthansa. Das betreffe weder die Kranich-Airline selbst noch die Tochtergesellschaft Eurowings, wie eine Sprecherin bestätigt hat.
Die Lufthansa halte demnach eine gewisse Mindestkonnektivität aufrecht, die deutschen Bürgern und Unternehmen Sicherheit geben würde. Die Sicherheit, gesellschaftlich oder wirtschaftlich wichtige Aufgaben wahrnehmen zu können, betonen die Verantwortlichen.
Die Flugverbindungen würden auch von Diplomaten genutzt werden, wie das Management der Lufthansa betont. Außerdem halte man die Wertschöpfungskette aufrecht, indem der Frachttransport weiterlaufe. Kurzum: Die Ausgangsbeschränkungen besitzen keinerlei operativen Auswirkungen auf die Kranich-Airline. Für den Moment eine gute Nachricht.
Kein Problem …?
Trotzdem sollten Foolishe Investoren die aktuelle Ausgangslage natürlich aufmerksam verfolgen. Mit Blick auf die Fallzahlen zeigt sich, dass bei der Lufthansa der Zeitpunkt einer Entwarnung noch nicht gekommen ist. COVID-19 ist und bleibt eine Belastung für die gesamte Branche und die damit verbundenen Akteure.
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Des Weiteren sind die Fallzahlen absolut hoch, was auch die Sommersaison in Gefahr bringen könnte. Ein Problem ist daher im Moment noch nicht erkennbar, was, wie gesagt, ein positiver Tenor ist. Das Risiko bleibt jedoch mitsamt den Fallzahlen hoch. Zumal wir bereits am Ende des Monats April angekommen sind, bis zu den Sommermonaten ist daher nicht mehr viel Zeit.
Für mich persönlich ist ein Turnaround im Reisemarkt daher noch immer eine Option. Für manchen vielleicht sogar wahrscheinlich. Man sollte sich jedoch trotzdem fragen, was das Worst-Case-Szenario für die kriselnde Kranich-Airline ist. Sowie, was ein womöglich schwächerer Sommer für die Lufthansa bedeuten könnte.
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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.