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Das wäre passiert, wenn du zum Jahresanfang 1.000 Euro in die GameStop-Aktie investiert hättest

Euro
Foto: Getty Images

Wir können es vermutlich spoilern: Wenn du zum Jahresanfang 1.000 Euro in die GameStop-Aktie (WKN: A0HGDX) investiert hättest, so wärst du kurzzeitig bedeutend vermögender gewesen. Nicht umsonst gab es zuletzt eine ganze Reihe von Schlagzeilen zu diesem volatilen Papier.

Und jetzt …? Das soll uns im Folgenden ein wenig näher beschäftigen. Hier ist nämlich das, was wirklich passiert wäre, wenn du 1.000 Euro in die GameStop-Aktie investiert hättest. Ganz genau: Bis heute. Oder bis zum 16.02., der nicht deckungsgleich damit sein muss, wenn du diese Zeilen liest.

1.000 Euro in die GameStop-Aktie

Springen wir zurück in eine Zeit, die noch gar nicht lange entfernt ist: Nämlich zum Jahresanfang. Wer zu diesem Zeitpunkt den doch wohl eher mutigen Entschluss gefasst hätte, 1.000 Euro in die GameStop-Aktie zu investieren, der hätte auf einem Aktienkurs von 14,37 Euro zugegriffen. Das heißt, aus den 1.000 Euro wären unterm Strich 69 Aktien geworden. Und es wäre sogar noch ein kleiner Rest für die Handelsgebühren vorhanden gewesen.

Aber jetzt kommen wir zum spannenden Teil: In der Spitze und zwar um den Monatswechsel zum Februar notierte die GameStop-Aktie auf einem Aktienkursniveau von 419,90 Euro. Das heißt, dass aus diesen 69 Anteilsscheinen zwischenzeitlich ein Vermögen von sage und schreibe 28.973,10 Euro geworden wäre. Wohl dem, der zu diesem Zeitpunkt verkauft hat.

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Die GameStop-Aktie hat schließlich wieder ordentlich korrigiert und notiert gegenwärtig auf einem Aktienkurs von 43,60 Euro. Aus den initial investierten 1.000 Euro wären somit noch immer 3.008,40 Euro geworden. Das zeigt, dass sich die Aktie immerhin noch gut verdreifacht hätte. Auch wenn das nach wenig klingt: Es geht weiterhin um die Performance von lediglich rund anderthalb Monaten.

Was jetzt …?

Foolishe Investoren könnten sich unter Umständen eine Frage stellen: Was passiert jetzt mit der GameStop-Aktie? Der Discount ist immerhin weiterhin bei fast 90 %, verglichen mit dem Rekordhoch. Aber ist das eine günstige Einstiegschance?

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Foolishe Investoren sollten weiterhin die Risiken kennen. Die GameStop-Aktie ist größtenteils abhängig vom stationären Einzelhandel. In Zeiten des Lockdowns könnte das auf operative Schwierigkeiten hindeuten. Immerhin: Im vierten Quartal konnten die Umsätze um ca. 4,8 % klettern, was jedoch an einem E-Commerce-Anstieg von über 300 % gelegen hat. Mir persönlich zeigt das: Der E-Commerce hat einen vergleichsweise geringen Anteil an den Umsätzen.

Auch dieses Verhältnis verdeutlicht, dass diese zuletzt hochvolatile Aktie zunächst ein klassischer Einzelhändler bleiben könnte. Mit einer Transformation? Womöglich. Aber da die Anteilsscheine weiterhin rund 200 % im Plus sind, bin ich vorsichtig, was die weiteren Aussichten angeht. Die GameStop-Aktie mag zwar eine dynamische Performance hinter sich haben und ein Quäntchen Fantasie besitzen. Mir reicht dieser Gesamtmix jedoch nicht.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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