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Novo-Nordisk-Aktie: Top-News zum Jahreswechsel?

Foto: Getty Images

Die Aktie von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) hat ein ziemlich solides, sogar moderat erfolgreiches Börsenjahr 2020 hinter sich. Das liegt einerseits an einem moderaten Kursplus. Viel wichtiger jedoch: An dem gefestigten Wachstumskurs, der auch trotz COVID-19 gehalten werden konnte.

Wie geht es weiter mit Novo Nordisk? Das Management rüstet sich mit Blick auf die Pipeline jedenfalls weiterhin, um führend in der Diabetesversorgung zu bleiben. Langfristig dürfte das auch zukünftig ein intakter Wachstumsmarkt sein.

Zum Jahreswechsel gab es ein weiteres Mal Top-News bei einem spannenden Blockbuster: Ozempic. Demnach könnte dieses Mittelchen jetzt in der EU in einer neuen Dosierungsvariante zugelassen werden. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Foolishe Investoren wissen sollten.

Novo Nordisk: Zulassungsantrag eingereicht

Wie Novo Nordisk bereits am 29.12. des letzten Jahres berichtete, habe man bei der Europäischen Arzneimittelbehörde einen Antrag auf Zulassung für Ozempic in der 2,0-Milligramm-Variante eingereicht. Hierbei handelt es sich um ein Mittelchen aus der Reihe der GLP-1-Präparate. In den vergangenen Jahren sind das die Blockbuster innerhalb der Produktpipeline gewesen.

Der Zulassungsantrag basiert dabei auf einer Sustain-Forte-Studie mit 961 Patienten, die an Diabetes Typ II leiden. Innerhalb dieser Studie konnte statistisch signifikant nachgewiesen werden, dass insbesondere bei komplizierteren Krankheitsbildern mit einer schwierigeren glykämischen Kontrolle bessere Werte erzielt werden konnten. Wichtig dabei: Das Mittelchen aus dem Hause Novo Nordisk ist ähnlich verträglich wie andere, niedriger dosierte Varianten gewesen. In der EU sind bis jetzt die 0,5-Milligramm- und die 1-Milligramm-Variante zugelassen. Unerwünschte Ereignisse sind nach Unternehmensangaben primär gastrointestinaler Natur gewesen. Oder, auf Deutsch: die Magen- und Darm-Region betreffend.

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Möglicherweise fragst du dich jetzt: Was bedeutet das wiederum für Novo Nordisk und die Aktie? Genau darum soll es jetzt im zweiten Teil gehen.

Der Blockbuster könnte weiterwachsen

Sollte es zu einer Zulassung kommen, was in Anbetracht der geringen Nebenwirkungen und der grundsätzlichen Erlaubnis bei Ozempic wahrscheinlich sein dürfte, so könnte auch das den moderaten Wachstumskurs ankurbeln. Mit der 2-Milligramm-Variante versucht Novo Nordisk schließlich, auch kompliziertere Krankheitsbilder bei Diabetes in den Griff zu bekommen. Damit könnte das Mittel seine Marktmacht und Marktpräsenz weiter ausbauen.

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Ozempic ist schon jetzt mit einem Umsatz von 15,0 Mrd. Dänische Kronen für die ersten neun Monate des letzten Geschäftsjahres der größte Umsatzbringer innerhalb der Produktpipeline gewesen. Das dürfte sich weiter fortsetzen. Allerdings ist mit einem Umsatzwachstum von zuletzt 120 % bereits eine Menge Potenzial ausgereizt. Keine Frage: Möglicherweise nähert sich dieses Mittelchen seinem Zenit.

Mit Rybelsus, einer oralen Variante aus der Reihe der GLP-1-Präparate, könnte jedoch ein zweiter Blockbuster nachreifen. Für Foolishe Investoren muss die Wachstumsgeschichte hinter Novo Nordisk daher noch lange nicht vorbei sein.

Novo Nordisk: Keine gigantischen News

Die Neuigkeit, dass Novo Nordisk eine weitere Variante von Ozempic in der EU auf den Markt bringt, sind daher keine gigantischen News. Trotzdem sollten Foolishe Investoren würdigen, dass die Dänen dabei sind, ihre Wettbewerbsposition weiter auszubauen. Das betrifft auch Nischen und seltenere beziehungsweise schwierigere Krankheitsbilder.

Die Wachstumsgeschichte wird ganzheitlich nicht von diesem Zulassungsantrag abhängig sein. Aber es ist trotzdem eine positive Randnotiz, die wir als Investoren würdigen können.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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