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Fresenius & Novo Nordisk: 2 Aktien, bei denen die Dividendenerhöhung ausgemachte Sache ist… oder?

Dividendenaktien passives Einkommen
Foto: Getty Images

Besitzen die Aktien von Fresenius und Novo Nordisk irgendwelche Gemeinsamkeiten? Ja, grundsätzlich schon. Beide Akteure sind im Gesundheitsbereich aktiv. Zudem, und das dürfte für Einkommensinvestoren entscheidender sein, zahlen beide sehr zuverlässige Dividenden an die Investoren aus.

Das könnte dazu führen, dass eines bereits ausgemachte Sache ist: eine weitere Dividendenerhöhung im kommenden Jahr. Lass uns im Folgenden einmal schauen, ob dem wirklich so ist. Oder ob es möglicherweise Stolpersteine gibt, über die man bei Fresenius und Novo Nordisk ebenfalls nachdenken sollte.

Novo Nordisk: Moderates Wachstum, moderate Erhöhung?

Eine erste Aktie, die grundsätzlich über eine sehr spannende Ausgangslage verfügt, ist die von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R). Der dänische Insulin- und Diabetes-Spezialist erhöht bereits seit 22 Jahren in Folge die eigene Dividende. Das ist ein wertvoller Indikator dafür, dass diese Entwicklung weitergehen könnte.

Allerdings ist das nicht das einzige: Novo Nordisk verfügt außerdem über einen sehr moderaten, bis zu diesem Jahr sogar rasanteren Wachstumskurs. Innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres kletterte das Ergebnis je Aktie um 10 % auf 14,00 Dänische Kronen. Das zeigt, das einer weiteren Dividendenerhöhung operativ ebenfalls wenig im Wege stehen könnte.

Novo Nordisk hat in den letzten Jahren ca. 50 % des Gewinns je Aktie für die Dividende verwendet, das könnte zu einem Dividendenwachstum von Pi mal Daumen ebenfalls 10 % führen. Allerdings gibt es auch ein Manko, das man kennen sollte: Selbst mit einer 10%igen Dividendenerhöhung bleibt die Dividendenrendite mit knapp über 2 % eher moderat. Zumindest im Moment: Denn auch künftig könnte das moderate (Dividenden-)Wachstum zu deutlich höheren Renditen führen.

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Fresenius: Kein Wachstum, aber …

Bei der Fresenius-Aktie (WKN: 578560) könnte die Ausgangslage im Vergleich zu Novo Nordisk leicht anders sein. Einerseits, weil der DAX-Gesundheitskonzern bereits ein Dividendenaristokrat ist. Im letzten Jahr ist die eigene Ausschüttung schließlich bereits das 27. Jahr in Folge erhöht worden. Das könnte ebenfalls ein Indikator dafür sein, dass es im nächsten Jahr eine 28. Erhöhung geben wird.

Allerdings gibt es hier ein Manko: Der DAX-Gesundheitskonzern wächst eben nicht operativ weiter. Zumindest nicht im Moment. In den ersten neun Monaten dieses Geschäftsjahres sank das Konzernergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich. Auch ein moderates Umsatzwachstum führt hier zu keiner veränderten Ausgangslage.

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Trotzdem könnte eine weitere zumindest moderate Dividendenerhöhung bei Fresenius möglich sein: Gemessen an einem zuletzt ausgewiesenen Ergebnis je Aktie von 3,38 lag das Ausschüttungsverhältnis bei einer Dividende von 0,84 Euro bei lediglich 25 %. Spielraum für eine weitere Dividendenerhöhung trotz Schwächeperiode ist daher vorhanden.

Das Management der Fresenius-Aktie rechnet außerdem in Zukunft mit einem moderaten Ergebniswachstum. Damit könnte sich langfristig die Aussichtslage bedeutend aufhellen. Ja, auch die für die Dividende und das Ausschüttungswachstum in den kommenden Jahren.

Spannende Dividendenaktien!

Novo Nordisk und Fresenius könnten daher weiterhin zwei spannende Dividendenaktien sein. Es gibt zwar bei beiden Namen etwas, das bedenklich sein könnte. Wenn ich jedoch ganzheitlich einen Blick auf die Dividenden und die Aktien riskiere, so glaube ich: Ja, die Chancen stehen zumindest gut, dass es 2021 eine Erhöhung der Ausschüttung geben wird. Damit wandeln beide Aktien weiterhin auf ihren adeligen Ausschüttungs-Spuren.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius und Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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