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Dividendenaristokrat Fresenius jetzt noch vor Dividende kaufen? Das spricht dafür!

Dividende Dividendenrendite
Foto: Getty Images

Der Aktie von Dividendenaristokrat Fresenius (WKN: 578560) stehen spannende News bevor: Wie so mancher mit Blick in seinen Briefkasten festgestellt hat, sind die Einladungen für die in diesem Jahr virtuelle Hauptversammlung jetzt herausgegeben. Am 28. August dieses Jahres wird der Termin stattfinden. Und kurz danach werden Einkommensinvestoren endlich die Dividende für dieses Jahr einstreichen können.

Falls du bis jetzt noch nicht investiert bist, fragst du dich möglicherweise: Solltest du die Fresenius-Aktie jetzt noch schnell kaufen? Beantworten kann ich dir diese Frage natürlich nicht. Allerdings ein paar ziemlich interessante Aspekte aufzählen, über die du vielleicht einmal nachdenken möchtest.

1. Fresenius: Wachsendes Dividendeneinkommen!

Ein erster Grund, der möglicherweise dafürsprechen könnte, hängt direkt mit der Dividende zusammen. In diesem Jahr wird der DAX-Dividendenaristokrat 0,84 Euro je Anteilsschein an die Investoren auszahlen. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 39,01 Euro (17.08.2020, maßgeblich für alle Kurse) entspräche das inzwischen wieder einer Dividendenrendite von 2,15 %. Ein ziemlich interessanter, wenngleich zunächst geringfügig wirkender Wert.

Fresenius ist allerdings bekannt dafür, dass die Dividende Jahr für Jahr angehoben wird. Das gibt quasi alleine der aristokratische Status und ein niedriges Ausschüttungsverhältnis vor. In diesem Jahr lag das Dividendenwachstum beispielsweise bei 5 %. Das zeigt: Hier gibt es eben nicht bloß das Mindestmaß an Dividendenwachstum.

Die derzeitige Dividende plus ein stetes, moderates Wachstum könnten über Jahre und Jahrzehnte daher zu bedeutend höheren Ausschüttungsrenditen führen. Ein erster Aspekt, der womöglich für die Fresenius-Aktie sprechen könnte.

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2. Die insgesamt preiswerte Bewertung

Die Dividendenrendite mag womöglich nicht per se eine günstige Bewertung verdeutlichen. Mit Blick auf weitere Kennzahlen stellen wir jedoch fest, dass die Fresenius-Aktie trotz aller Defensivität und Qualität bei der Dividende über eine preiswerte, fundamentale Ausgangslage verfügt. Bei einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,38 Euro beläuft sich das Ausschüttungsverhältnis beispielsweise auf moderate knapp 25 %. Das könnte viel Potenzial zeigen.

Auch das daraus resultierende Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt gemessen am aktuellen Aktienkurs und dem 2019er-Gewinn bei ca. 11,5, was durchaus preiswert ist. Vor allem für den derzeitigen DAX-Punktestand. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei einem Jahresumsatz von zuletzt über 63 Euro hingegen bei ca. 0,6 und auch das wirkt vergleichsweise preiswert. Fresenius könnte daher nicht bloß eine Wette auf ein langfristig steigendes Dividendeneinkommen sein. Nein, sondern auch auf eine günstige Turnaround-Chance.

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3. Beständigkeit in der Krise

Es ist zugegebenermaßen nicht alles Gold, was glänzt hinter dieser günstigen und dividendenstarken Fassade. Die Zahlen für das zweite Quartal sind beispielsweise von einem gerade so zweistelligen Einbruch beim Konzernergebnis geprägt gewesen. Für eine Aktie in Zeiten des Coronavirus ist das allerdings vertretbar. Und Fresenius bleibt weiterhin defensiv bis beständig.

Das offenbart insbesondere der Ausblick auf das gesamte Jahr: Demnach rechnet das Management jetzt mit einem Ergebniseinbruch von maximal 4 %. In der Spitze könnte das Ergebnis hingegen sogar um 1 % steigen. Oder, in Summe, scheint eine Stagnation in diesem Jahr ein wahrscheinliches Szenario zu sein.

Fresenius verfügt insgesamt über wenig zyklische Geschäftsmodelle mit der Ausrichtung auf Krankenhäuser, Dialyse und Produkte zur medizinischen Versorgung. Das könnte ebenfalls ein Mix sein, den Investoren in der Krise eher aufsuchen.

Fresenius-Aktie vor Dividende ein Kauf?

Ob du dir die Aktie von Fresenius daher vor der diesjährigen Dividendenzahlung ins Depot legen möchtest, das ist natürlich deine Entscheidung. Wachsende Dividendeneinkünfte, eine moderate Bewertung und solide Aussichten könnten jedoch dafürsprechen. Der Rest der Abwägung liegt jetzt bei dir.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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