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Millionen Deutsche müssen mit unter 1.000 € Rente leben: 25 Euro monatlich können Abhilfe schaffen!

Rente nachdenklicher Mann prüft Unterlage
Foto: Getty Images

Wenn es um das Thema Rente, durchschnittliche Rente beziehungsweise das Niveau der gesetzlichen Alterssicherung geht, dürfte vielen inzwischen angst und bange werden. Die letzten Updates haben dabei eines sehr deutlich gezeigt: Das Alter könnte ein Zeitraum der Entbehrungen und der Armut werden. Zumindest für diejenigen, die sich voll und ganz auf die gesetzliche Rente verlassen.

Jetzt hat es erneut starke Schlagzeilen gegeben, die diese düsteren Aussichten verdeutlicht haben. Demnach müssen viele mit einem dreistelligen Betrag auskommen. Ja, sogar von Millionen Deutschen ist die Rede.

Schauen wir im Folgenden daher einmal, was es jetzt zu wissen gilt. Und auch, warum sich eine frühzeitige Altersvorsorge definitiv lohnt. Denn bereits 25 Euro wären ausreichend, wenn man früh anfängt. Ein Betrag, den so mancher für Nebensächlichkeiten wie Streaming-Dienste oder auch das nicht genutzte Fitnessstudio erübrigt.

Die Rentenzahlen im Blick

Aber bleiben wir zunächst beim Thema, dem derzeitigen Rentenniveau. Kleiner Hinweis noch an dieser Stelle: Nein, es handelt sich hierbei nicht um Prognosen. Und nein, es sind keine irgendwo aus den Rippen geschneiderten Zahlen. Sondern welche, die aus einem Papier der Bundesregierung hervorgingen und unter anderem der ARD vorgelegen haben.

Wie auch immer: Eine erste Kernbotschaft ist, dass gegenwärtig rund 2,4 Mio. Rentner mit weniger als 1.000 Euro gesetzlicher Rente im Monat auskommen müssen. Und das trotz 40 Beitragsjahren, die sie in die gesetzliche Rente eingezahlt haben. Das entspricht einem Anteil von rund einem Drittel dieser speziellen und langjährigen Erwerbstätigen. Aber damit nicht genug:

Selbst bei denjenigen, die 45 Jahre in die eigene Rente eingezahlt haben, muss noch immer jeder Fünfte von weniger als 1.000 Euro leben. Insgesamt bekämen außerdem von den rund 21 Mio. Rentnern in Deutschland 17 Mio. weniger als 1.000 Euro Rente im Monat. Von diesen außerdem jeder zweite weniger als 800 Euro pro Monat. Wobei dieser erweiterte Personenkreis teilweise weniger Beitragsjahre vorweisen kann.

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Dennoch sind das erschreckende Zahlen, die eines sehr deutlich unter Beweis stellen: Wer sich auf die gesetzliche Rente verlässt, der ist zum Großteil immer mehr verlassen. Es gilt, möglichst früh auf eigene, private Altersvorsorgelösungen zu setzen. Bereits 25 Euro pro Monat könnten ausreichend sein, um über diese Zeiträume effektiv vorzusorgen.

Spielen wir ein Langzeitbeispiel durch!

Wie stark dabei ein Betrag von lediglich 25 Euro über solche Zeiträume von 40 oder auch 45 Jahren sein kann, das wollen wir im Folgenden einmal unter Beweis stellen. Gehen wir an dieser Stelle einfach mal davon aus, dass man als privater Vorsorger per Sparplan in kostengünstige ETFs investiert hätte, und gehen wir weiter von einer langfristig sogar eher unterdurchschnittlichen Rendite von bloß 6 % pro Jahr aus. Das ist sogar eher konservativ gedacht.

Wer eine solche vergleichsweise sogar geringe eigene Altersvorsorge auf den Weg bringt, der hätte nach 40 Jahren einen weiteren Beitrag von 47.900 Euro zusammengespart. Nach 45 Jahren würde der Betrag hingegen schon bei knapp 65.900 Euro liegen. Definitiv ein gewaltiger Betrag, der langfristig einen bedeutenden Unterschied ausmachen kann.

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Sofern wir weiterhin recht konservativ von einer jährlichen Entnahme in Höhe von 4 % ausgehen (so wie es beispielsweise gängige Entsparlösungen nach der 4-%-Regel vorsehen), könnte man sich bereits im ersten Jahr weitere 1.916 Euro bei 40 Jahren entnehmen. Beziehungsweise monatlich weitere rund 160 Euro. Nach einem Zeitraum von 45 Jahren läge der Entnahmebetrag hingegen bei 2.716 Euro beziehungsweise 226 Euro im Monat.

Das mag zwar zugegebenermaßen zunächst wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken, zeigt allerdings, dass bloß 25 Euro jeden Monat in eigene, renditeträchtige Altersvorsorgeformen ausreichend sein können, um Unterschiede zu bewirken. Oder zumindest die eigene finanzielle Basis im Alter auf über 1.000 Euro zu erweitern.

Fang jetzt an zu rechnen!

Die aktuellen Zahlen zeigen es bereits: Wer sich auf die gesetzliche Rente verlässt, der ist heute in Teilen schon verlassen. Insgesamt müssen 17 Mio. Rentner von weniger als 1.000 Euro im Monat leben. Teilweise sogar eine erhebliche Anzahl derjenigen, die auf über 40 beziehungsweise 45 Beitragsjahre zurückblicken. Es gilt, eigene Vorsorgelösungen zu entwickeln. Ansonsten könnte im Alter eine Zeit der Entbehrungen warten.

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