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So kann dich der Crash reich machen: Dividendenchance bei diesen 3 Aktien!

Dividendenaktien passives Einkommen
Foto: Getty Images

In Zeiten heftiger Kursverluste ist ein alter Bekannter zurück an der Börse: die Angst vor Verlusten, die Angst, sein sauer erspartes Geld zu verlieren. Und natürlich die Angst, dass wir die Rekordkurse von vor zwei Wochen jahrelang nicht mehr sehen werden. Viele Hände schweben derzeit wohl nervös über dem Verkaufsknopf.

Ich denke, dass Investoren sich eher darauf fokussieren sollten, welche Chancen ihnen der aktuelle Rücksetzer bieten kann. Abgesehen davon, dass du die Aktien großartiger Unternehmen nun günstiger kaufen kannst, bieten sich aktuell tolle Chancen für Dividendenjäger. Wie du mit soliden Dividendenaktien vom Crash profitieren kannst, das erfährst du in diesem Artikel.

Kurse runter, Renditen rauf

Korrekturen an Aktienmärkten sorgen nicht nur für rote Zahlen im Depot, sondern auch für Steigerungen bei den Dividendenrenditen: Wenn sich eine Aktie von 20 auf 10 Euro halbiert, aber die jährliche Ausschüttung weiter konstant bei einem Euro bleibt, dann verdoppelt sich die Dividendenrendite von 5 auf 10 %. Logisch: Die Dividende ist nun im Verhältnis zur Investitionssumme doppelt so hoch.

Im aktuellen Crash sollten sich Investoren daher nach Aktien umschauen, die zwar günstiger geworden sind, bei denen aber eine Dividendenkürzung extrem unwahrscheinlich ist.

Dividendenaristokraten

Die Aktiengruppe der Dividendenaristokraten könnte uns hier weiterhelfen. So nennt man Aktien, die ihre Ausschüttung 25 Jahre in Folge Jahr für Jahr erhöht haben. Bekannte Unternehmen wie Fresenius (WKN: 578560), Fielmann (WKN: 577220), Coca-Cola (WKN: 850663) und McDonald’s (WKN: 856958) zählen zu dieser Gruppe.

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Denk kurz mal an all die schlimmen Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts: Dotcom-Crash, die Anschläge vom 11. September, Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise, Brexit. Für Unternehmen, die selbst in solchen Zeiten Dividendenerhöhungen stemmen konnten, ist Covid-19 ein Klacks!

Um noch größere Sicherheit zu haben, dass diese Unternehmen ihre Dividenden halten können, sollten wir ein weiteres Kriterium hinzufügen: Die Ausschüttungsquote in Bezug auf den freien Cashflow. Die Kennzahl misst, welchen Prozentsatz seiner Einnahmen abzüglich der Investitionen ein Unternehmen für Dividendenzahlungen ausgibt. Ein niedriger Wert bei dieser Kennzahl bedeutet, dass bei den Ausschüttungen noch Luft nach oben besteht und dass temporäre Gewinneinbrüche die Ausschüttung nicht beeinträchtigen sollten.

Drei Aktien

Als Erstes ist mir direkt Procter & Gamble (WKN: 852062) eingefallen. Die Ausschüttungsquote des Konsumgüterkonzerns lag zuletzt bei gut 60 %, was noch ein bisschen Spielraum lässt. Aktionäre können sich seit 64 Jahren über jährliche Dividendensteigerungen freuen – das Unternehmen kann sich somit sogar zum erlesenen Kreis der Dividendenkönige zählen (jährliche Steigerungen für mindestens 50 Jahre). Die Rendite der für 2020 erwarteten Dividende liegt aktuell bei 2,50 % (Stand aller Angaben: 02.03.2020).

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Colgate-Palmolive (WKN: 850667) kann immerhin auf 57 Jahre an Dividendensteigerungen zurückblicken. Der Hersteller von Reinigungs- und Pflegeprodukten kommt auf eine Ausschüttungsquote von knapp 53 %, was etwas niedriger ist als bei Procter & Gamble. Die Dividendenrendite für 2020 ist mit einem aktuellen Wert von 2,48 % etwa gleich hoch. Da das Unternehmen ebenfalls im Konsumgüterbereich tätig ist, sollte eine wirtschaftliche Schwächephase hier wenig Schaden anrichten können.

Zu guter Letzt haben wir die Aktie des Telekommunikationsgiganten AT&T (WKN: A0HL9Z). Sie wartet mit einer Dividendenrendite von satten 5,62 % für 2020 auf, wobei Anleger hier auch bei der Sicherheit der Dividende keine Abstriche machen müssen: Seit 36 Jahren steigt die Ausschüttung kontinuierlich an und das Unternehmen schüttete zuletzt nur gut die Hälfte seines freien Cashflows aus. Zudem ist das Telekommunikationsgeschäft in Krisen sehr stabil. Die AT&T-Aktie ist damit mein Favorit unter den Dreien.

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Christoph Gössel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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