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Dividendenaktien, ETFs & Co.: Wie lege ich jetzt 10.000 Euro in der Korrektur richtig an?

Euro
Foto: Getty Images

Yep, die Korrektur ist da und für viele langfristig orientierte Investoren beginnt nun eigentlich die Zeit, in der man smarte, langfristige Investitionsentscheidungen treffen kann, die einem langfristig ein bisschen Reichtum ermöglichen können. Zumindest, wenn man den Mut besitzt, zuzugreifen, beginnt gerade ein neues goldenes Zeitalter am Aktienmarkt.

Theorie und Praxis liegen häufig jedoch weit auseinander und so mancher weiß möglicherweise gar nicht, was man nun konkret mit einem Vermögen von 10.000 Euro anfangen kann, um bestmöglich zu profitieren. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf grundsätzliche Möglichkeiten, die dabei infrage kommen. Sowie auch auf konkrete Wertpapiere, die grundsätzlich interessant sein könnten.

1) Einfach, diversifiziert, günstig: ETFs

Ein erster einfacher und diversifizierter Weg sind dabei grundsätzlich ETFs. Hinter diesem Akronym verbergen sich kostengünstige Passivfonds, die einem den Zugang zu einem breiten Markt ermöglichen. Dabei kann man als Passivinvestor von der künftigen Aufholbewegung des Marktes profitieren, ohne sich auf die Auswahl einzelner Aktien konzentrieren zu müssen. Vom Grundsatz her daher ein smarter Weg.

Das Stichwort günstig greift dabei jedoch inzwischen in zweierlei Hinsicht. Einerseits sind es so nämlich die jährlichen Gebühren beziehungsweise Kostenquoten, die hier in vielen Fällen sehr preiswert sind. Marktübliche Indizes erhält man dabei bei kostengünstigen Anbietern sogar ab einer Gebühr im 0,0x %-Bereich.

Andererseits sind viele Indizes nun jedoch auch wieder vergleichsweise preiswert. Mit DAX, S&P 500 und Co. ist es in den letzten Tagen schließlich zweistellig bergab gegangen. Auf Sicht des breiten Marktes ist das zukünftige Renditepotenzial daher nun entsprechend größer.

Welche Märkte dabei grundsätzlich interessant oder am interessantesten sind, das hängt von den eigenen Neigungen ab. Warren Buffett beispielsweise hat zuletzt in den US-amerikanischen S&P 500 investiert, weil er hier von der breiten US-amerikanischen Wirtschaft profitieren möchte. Weitere Optionen könnten außerdem ein ETF auf den FTSE 100 sein, der insbesondere Zugang zu vielen starken Dividendenaktien mit einer durchschnittlichen Dividendenrendite von aktuell 4,6 % bringt.

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Ein weiterer starker Dividenden-ETF ist außerdem der SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF, der Zugang zu 100 globalen Dividendenaristokraten ermöglicht und derzeit eine Dividendenrendite von 3,95 % bietet, was ebenfalls einen starken Mix verspricht. Mit 10.000 Euro kann man als Investor dabei in mehrere ETFs investieren. Die Passivfonds können daher eine spannende Option sein.

2) Defensiv mit kleineren Erfolgen: Dividendenaktien

Grundsätzlich kann man als Passivinvestor mit 10.000 Euro natürlich auch in ein breites Aktienportfolio investieren. Mithilfe eines solchen Geldbetrags ist dabei ein diversifizierter und nun preiswerterer Korb an Aktien möglich. Wer auf defensive Klasse und kleinere Erfolge in Form von regelmäßigen Dividenden setzen möchte, der kann sich durchaus ein passives Einkommensportfolio ermöglichen. 10.000 Euro sind dabei eine Menge Geld, vor allem bei preiswerteren Kursen.

Welche verschiedenen Aktien man dabei auswählt, das bleibt einem grundsätzlich selbst überlassen. Mit einem Betrag von 10.000 Euro ist dabei nicht nur ein Korb verschiedener Aktien, sondern auch ein starker Branchenmix möglich, wobei man sogar Fragen der Allokation unterschiedlich angehen kann.

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Ohne an dieser Stelle konkret Werbung für einzelne Aktien aussprechen zu wollen, aber gerade in diesen Tagen der Korrektur sind die Möglichkeiten wieder größer. Die Aktien von Tanger Factory Outlet Centers (WKN: 886676) oder Service Properties (WKN: A2PSPV) beispielsweise bieten gegenwärtig sogar zuverlässige und nachhaltige Dividendenrenditen von über 10 %. Allerdings ist das auch bloß die Spitze des Eisbergs der günstigen Dividendenaktien, die nun wieder höhere Renditen ermöglichen. Auch so manche defensive Aktie bringt es gegenwärtig wieder auf attraktivere Renditen. Die Münchener Rück (WKN: 843002) beispielsweise kommt nun wieder auf über 4 % Dividendenrendite, was ebenfalls interessant ist.

Für Investoren, die auf passives Einkommen abzielen, beginnt gerade daher das El Dorado. Dabei kann es grundsätzlich hilfreich sein, die steigenden Renditen in den Vordergrund zu rücken und den nächsten Auszahlungstermin im Auge zu behalten, da man zu diesem Zeitpunkt wieder einen kleineren Teilerfolg erzielen kann.

Kleiner Tipp noch: Vielleicht nicht alles auf einmal setzen

Egal für welche Möglichkeit du dich auch entscheiden magst, ob Dividendenaktien oder ETFs oder auch Value- oder Wachstumsaktien: Jetzt beginnt eine spannende Zeit, in der man viele Aktien wieder zu einem besseren Preis einsammeln kann.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis an dieser Stelle: Wenn die 10.000 Euro dein einziger Einsatz bleiben sollen, so könnte es sich anbieten, deine Investitionen zeitlich etwas zu verteilen. Wir alle wissen schließlich nicht, wie lange die Korrektur andauern wird, und vielleicht werden die Preise noch einmal günstiger.

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Vincent besitzt Aktien der Münchener Rück, von Service Properties und Tanger Factory Outlet Centers. The Motley Fool empfiehlt Tanger Factory Outlet Centers.

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