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Oh Schreck! Steckt Wirecards Partner SoftBank etwa in einer Krise?

Foto: The Motley Fool

Es war die Meldung auf dem Höhepunkt der Causa Wirecard (WKN: 747206): Die Beteiligungsgesellschaft SoftBank (WKN: 891624) nutzte damals das günstige Kursniveau und sicherte sich ein Aktienpaket in Höhe von rund 5 % an dem innovativen Zahlungsdienstleister. Aus dieser strategischen Kooperation erwuchsen inzwischen einige interessante Partnerschaften aus dem Portfolio der Japaner, die Wirecard auch operativ auf die Sprünge halfen.

Wie es nun allerdings scheint, hat die SoftBank aktuell so einige Probleme. Zumindest glaubt das ein Schreiberling, der gegenwärtig diese These aufgestellt hat. Lass uns daher im Folgenden einmal schauen, was an einer solchen Sichtweise dran ist und ob Investoren sich hier sorgen sollten.

Die letzten Schritte erwiesen sich als Flops

Um die derzeitige Krise zu verstehen, sollte man zunächst wissen, wie die Japaner denn überhaupt ihr Geld verdienen. Mithilfe des Vision Funds investieren sie frühzeitig in spannende und insbesondere internetaffine Unternehmen aus dem Tech-Bereich, peppeln sie mit reichlich Finanzkraft auf und versuchen, mithilfe großangelegter Börsengänge zu profitieren. So zumindest die Theorie, die also folgerichtig auf Innovationskraft und einem guten Gespür für technologische Neuigkeiten zu beruhen scheint.

In letzter Zeit beweise die SoftBank hierbei allerdings keinen guten Riecher mehr, so der besagte Artikel. 2019 sei demnach ein durchwachsenes Jahr gewesen, das IPO von Uber mündete beispielsweise in einer mittelschweren Katastrophe, denn im Nachgang verlor die Aktie inzwischen rund ein Drittel ihres Wertes. Auch Slack Technologies ist inzwischen um über 40 % abgerauscht und WeWork. Ja, das geplatzt IPO dominiert hier bereits seit einiger Zeit die Schlagzeilen und innerhalb kürzester Zeit wurde dieser Börsenaspirant zu einem Rohkrepierer ohne Kopf. Durchaus eine verzwickte Situation, in der sich die SoftBank daher derzeit befindet.

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Das veranlasst den Autor, wie gesagt, zu der These, dass sich die Beteiligungsgesellschaft in einer Krise, oder besser, in einer Blase befinde. Mögliche Abschreibungen auf die Beteiligungen könnten das Kartenhaus in sich zusammenbrechen lassen. Vielleicht führe hier eins zum anderen, so die Theorie.

Pars pro toto nicht auf das Ganze anwendbar

Einerseits, natürlich: Die SoftBank macht an dieser Stelle gewiss eine schwierige Zeit durch. Die geplanten und auch die bereits durchgeführten IPOs in diesem Börsenjahr erwiesen sich eher als schwächere Beteiligungen. Das hat zu so manchem Verlust geführt, der natürlich einerseits ein wenig schmerzt. Dennoch könnte es noch immer zu früh sein, hier von einer Krise zu sprechen. Geschweige denn von einer Blase oder möglichen Abschreibungen, die hier vielleicht noch lauern.

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Das aktuelle Portfolio dieser Beteiligungsgesellschaft besteht schließlich aus viel mehr Namen als lediglich den drei hier skizzierten. Viele dieser Beteiligungen waren und sind selbstredend groß. Allerdings existieren auch andere Namen, die sich noch immer im milliardenschweren Portfolio befinden. Und unter diesen 80 verschiedenen Namen befinden sich so einige Hochkaräter.

Neben Wirecard, dem bekannten DAX-Konzern, der immer wieder die mediale Landschaft dominiert, ist so beispielsweise auch noch immer Alibaba im Vision Funds vertreten. Dieser chinesische E-Commerce und Cloud-Akteur ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Beteiligung mit reichlich Substanz, die auch in den kommenden Jahren für Wachstum und solide Ergebnisse sorgen dürfte. Hier daher von einer kleinen Gruppe auf das Große zu schließen, scheint mir sehr vermessen zu sein.

Keine Bange, Investoren!

Investoren sollten sich daher meines Erachtens weiterhin keine Sorge machen. Weder die von Wirecard, noch die der SoftBank. Der innovative Zahlungsdienstleister hat mit der Beteiligungsgesellschaft noch immer einen starken Partner mit einem gewaltigen Portfolio, der gewiss über eine spannende Zukunft verfügen dürfte. Fehltritte gehören zum Leben eines Investoren einfach dazu. Die aktuellen beweisen einfach bloß, dass auch größere Beteiligungsgesellschaft nicht vor solchen gefeit sind.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba und Wirecard.

The Motley Fool hält Aktien von Slack Technologies.

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