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Wirecard-Aktie: Der unglaubliche September im Rückspiegel

Superheld
Foto: Getty Images

Wow, was war das erneut für eine aufregende Zeit, die Wirecard (WKN: 747206) in den letzten Tagen und Wochen durchgemacht hat. Viel wurde erneut kooperiert, viel besiegelt und so manches ausgebaut. Insgesamt scheint vieles darauf hinzudeuten, dass diese Wachstumsgeschichte noch immer erst in ihren Anfängen steckt.

Aber mal im Ernst: Hast du in Anbetracht der deutlich gestiegenen Schlagzahl der vergangenen Wochen noch alle Mitteilungen auf dem Schirm? Falls nicht, ist das auch nicht schlimm. Lass uns an dieser Stelle noch einmal einen Blick zurückwerfen und sehen, was es hier alles zu bestaunen gab.

Wirecard-SoftBank-Deal wurde gefixt!

Eine erste wichtige Sache, die sich Investoren noch einmal vor Augen führen sollten, ist der Deal mit der japanischen Beteiligungsgesellschaft SoftBank, der nun unter Dach und Fach ist. Das umfasst zum einen die Rahmenbedingung der Beteiligung selbst, nach denen die Beteiligungsgesellschaft für rund 900 Mio. Euro eine Wandelschuldverschreibung über mehr als 5 % der ausstehenden Aktien erhält. Allerdings auch die strategische Partnerschaft.

Speziell der letztere Aspekt könnte auch künftig für weiteres rasantes Wachstum sorgen, denn immerhin hat der innovative Zahlungsdienstleister mit AUTO1, OYO und BrightStar bereits drei Namen in seinem Kundenkreis begrüßen können. Weitere prominente Vertreter aus dem spannenden und riesigen Portfolio dieser Beteiligungsgesellschaft könnten folgen.

Auch das dürfte zu einem gewissen Momentum beim innovativen Zahlungsdienstleister führen sowie möglicherweise zu einem stärkeren und qualitativen Wachstum, das sich bereits in den Prognosen bemerkbar macht (aber dazu gleich noch etwas mehr!). Der SoftBank-Deal scheint jedenfalls ein wichtiger Treiber zu sein, der nun gefixt worden ist – allerdings noch lange nicht ausgereizt scheint.

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Viele, viele Partnerschaften!

Aber nicht nur der SoftBank-Deal erwies sich in den vergangenen Wochen und Monaten als Treiber dieser Wachstumsgeschichte. Denn es gab weitere Namen, mit denen Wirecard künftig zusammenarbeiten wird oder zumindest enger kooperieren möchte. Kriegst du sie noch alle zusammen?

Falls nicht, ist auch das an dieser Stelle alles andere als dramatisch, denn hier noch einmal der Foolishe Blick auf alle Namen, die Wirecard alleine im September in diesem Kreise begrüßen konnte: Enuygun, UnionPay, Credibly, Affin Bank Berhad und die Mizuho Bank – neben vielen Kleinstkunden wohlgemerkt, die nicht ständig im Fokus der medialen Berichterstattung stehen.

Mit vielen dieser Namen, insbesondere mit UnionPay, dürfte Wirecard zudem erneut ein starkes Ausrufezeichen dahin gehend gesetzt haben, dass diese Wachstumsgeschichte lebt und möglicherweise noch einmal an Fahrt aufnimmt. Sowohl quantitativ, was das Zahlungsvolumen anbelangt, als auch qualitativ, was die Größe der Namen angeht, mit denen man künftig kooperiert.

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Die Prognosen werden angehoben!

Zu guter Letzt konnte der innovative Zahlungsdienstleister damit beeindrucken, dass die eigenen Prognosen angehoben werden dürften. Die hauseigene Vision 2020 wurde in diesem Kontext als konservativ bezeichnet, was ein gewisses Überraschungspotenzial beinhaltet. Allerdings ist das bei Weitem noch nicht alles.

Speziell die ambitionierte Langzeitprognose bis zum Jahre 2025, ja, genau die mit den Umsätzen in Höhe von 10 Mrd. Euro bei einem Ergebnis von 3,3 Mrd. Euro, schien zuletzt wieder in den Fokus zu rücken – und könnte beim Kapitalmarkttag Anfang Oktober vermutlich nach oben revidiert werden.

Über die Reichweite dieser Anpassung wird derzeit reichlich spekuliert. Allerdings bekräftigt diese Extraportion Zuversicht, die das Management hier in Aussicht gestellt hat, bereits, dass diese Prognose durchaus realistisch sein dürfte.

Es war ein aufregender September

Wenn du mich fragst, war der September daher schon jetzt ein ereignisreicher Monat für den innovativen Zahlungsdienstleister. Viele Kooperationen wurden bereits geknüpft, Deals eingefädelt und die Aussicht eröffnet, dass die eigenen mittel- bis langfristigen Ziele zu schmal gedacht sein könnten. Diese Wachstumsgeschichte besitzt daher eine interessante Dynamik, wobei der Monat September noch nicht einmal zu Ende ist.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.

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