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Activision Blizzard ist langfristig aufgestellt

Foto: The Motley Fool

2019 ist ein Übergangsjahr für Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) und das zeigen einem auch die Finanzergebnisse des zweiten Quartals. Es gab in dem Quartal keine Veröffentlichung eines wichtigen Games. Zudem steigen die Kosten für die Spieleentwicklung, da das Unternehmen in Games investiert, die plattformübergreifend und auf der ganzen Welt gespielt werden können.

Aber es war im zweiten Quartal nicht alles schlecht. 2019 entwickelt sich eigentlich besser als erwartet. Hier ist ein Blick auf die Highlights aus dem aktuellen Ergebnisbericht von Activision Blizzard.

Die Zahlen

KennzahlQ2 2019Q2 2018Veränderung
Nettoumsatz1,40 Mrd. US-Dollar1,64 Mrd. US-Dollar(14,9 %)
Nettoeinnahmen328 Mio. US-Dollar402 Mio. US-Dollar(18,4 %)
Verwässerte Einnahmen pro Aktie0,43 US-Dollar0,52 US-Dollar(17,3 %)

Quelle: Activision Blizzard

Was war im zweiten Quartal bei Activision Blizzard los?

Es gibt einiges zu berichten. Hier ist, was du wissen musst.

  • Die Guidance lag bei nur 1,32 Mrd. US-Dollar Umsatz und einem Gewinn von 0,21 US-Dollar pro Aktie, sodass die Ergebnisse diese Schätzungen deutlich übertrafen.
  • Der Umsatz von Activision betrug 268 Mio. US-Dollar und das operative Ergebnis 55 Mio. US-Dollar, weniger als im Vorjahresquartal, in dem die Einführung von Destiny enthalten war. Der Umsatz von Blizzard betrug 384 Mio. US-Dollar und das operative Ergebnis 75 Mio. US-Dollar, da die Ausgaben für das Spiel zurückgingen. Der Umsatz von King blieb mit 499 Mio. US-Dollar unverändert und das operative Ergebnis lag bei 171 Mio. US-Dollar.
  • Die monatlich aktiven Nutzer (MAUs) für Activision sanken von 41 Millionen im ersten auf 37 Millionen im zweiten Quartal, die MAUs von Blizzard blieben mit 32 Millionen unverändert und die von King gingen von 272 auf 258 Millionen MAUs zurück.
  • Eine Priorität des Jahres 2019 ist der Ausbau der Entwicklungsteams für die wichtigsten Spiele und diese Investitionen erhöhen die Kosten.
  • Call of Duty: Modern Warfare soll am 25. Oktober starten und ist eine Franchise, in die Activision Blizzard stark investiert. Eine mobile Version ist in Kanada und Australien im Soft-Launch und eine neue E-Sports-Liga namens Call of Duty Global League ist gerade im Entstehen. So soll das Game noch mehr Aufmerksamkeit und Verbreitung erhalten.

Was das Management dazu sagte

2019 ging es darum, in zukünftiges Wachstum zu investieren, und der Bereich E-Sports ist eine der Investitionen, die den Verkauf von Spielen, die Interaktion und die direkten Einnahmen steigern können. Während die Call of Duty Global League eingeführt wird, freut sich das Management über die Fortschritte bei E-Sports, wie CEO Bobby Kotick sagt:

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Wir bleiben der Branchenführer im Bereich E-Sports und werden das Publikum von Call of Duty durch die Einführung der Call of Duty Global League noch weiter vergrößern. Wir haben inzwischen acht Teams verkauft, alle mit Gewinn und an hervorragende Besitzer. Und die Saison 2019 der Overwatch League bricht weiterhin Rekorde bei den Zuschauern. Im zweiten Quartal war das Finale der zweiten Saison, das live auf ABC übertragen wurde, das bisher leistungsstärkste E-Sport-Event.

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Bisher haben E-Sports keinen großen Einfluss auf die Bilanzen, aber wenn das Geschäft wächst und weitere Ligen gegründet werden, könnte dies ein großer Treiber für den Verkauf von Spielen und die direkten Einnahmen sein.

Blick nach vorn

Die oben genannten Umsatz- und Reingewinnzahlen mögen nicht beeindruckend aussehen, aber sie liegen tatsächlich über der Guidance für 2019. Dies veranlasste das Management, die Prognose für das Gesamtjahr anzuheben. Die Umsatzprognose wurde von 6,03 auf 6,19 Mrd. US-Dollar angehoben und der Gewinn, wie er nach den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (GAAP) ausgewiesen wird, wird nun voraussichtlich 1,41 US-Dollar pro Aktie betragen und nicht mehr die zuvor erwarteten 1,18 US-Dollar.

Activision Blizzard scheint sich also auf Erfolg einzustellen und wenn sich die aktuellen Investitionen in die Spieleentwicklung auszahlen, sollte das Unternehmen im Jahr 2020 und darüber hinaus wieder stark wachsen können.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard. Travis Hoium besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 9.8.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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