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Wirecard, Fresenius: 2 Aktien, die man während einer Korrektur beobachten sollte!

Achterbahnfahrt
Foto: Getty Images

Die globalen Aktienmärkte scheinen noch immer nervös zu sein. Auch wenn der DAX in diesen Tagen wieder die Marke von 12.000 Punkten zurückerobern konnte, ist die Volatilität noch immer groß. Denn, zur Erinnerung, per Ende Mai notierte unser heimischer Leitindex noch bei ca. 11.700 Punkten, was den eigentlichen Wonnemonat Mai insgesamt eher zu einem Korrekturmonat werden ließ.

Da Korrekturzeiten für alle Foolishen Investoren jedoch Schlussverkaufzeiten sind, bietet es sich an, stets eine interessante Watchlist mit spannenden Werten für günstige Gelegenheiten parat zu haben. Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Aktien von Wirecard (WKN: 747206) und Fresenius (WKN: 578560) und überlegen, weshalb diese Papiere zu diesem Kreis dazugehören könnten.

1) Wirecard

Wirecard und Korrektur: Keine Analogie dürfte in diesem Jahr in unserem heimischen Leitindex so passend sein wie diese. Seitdem die Financial Times nämlich ihre kritischen Berichte auf Wirecard losgelassen hat, ging es mit dem Papier teilweise sehr deutlich bergab, was die Aktie zwischenzeitlich auf ein sehr günstiges Niveau befördert hat. Von dem sich das Papier, das inzwischen wieder auf einem Kursniveau von 145,05 Euro notiert, zugegebenermaßen wieder deutlich erholt hat.

Nichtsdestoweniger bleibt Wirecard auch weiterhin eine spannende langfristige Aktie, vor allem, wenn hier eine Korrektur mal wieder zuschlagen sollte. Denn einerseits ist das Wachstum nach wie vor hoch und konstant, wofür natürlich auch die vielen neuen Partnerschaften sorgen, die Wirecard quasi wöchentlich präsentieren kann.

Zum anderen stimmen auch die Ziele, wo Wirecard hinmöchte. Bis zum Geschäftsjahr 2025 möchte der innovative Zahlungsdienstleister so beispielsweise ein Transaktionsvolumen von 710 Mrd. Euro abwickeln und auf Umsätze in Höhe von 10 Mrd. Euro kommen. Das Ergebnis soll dann 3,3 Mrd. Euro betragen.

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Ob eine solche Prognose die derzeitige Marktkapitalisierung von ca. 18 Mrd. Euro bereits widerspiegelt? Möglicherweise ein Aspekt, über den man nachdenken sollte. Zumindest während einer Korrektur, wo die Marktkapitalisierung weiter sinkt, die langfristige Prognose jedoch erhalten bleibt.

2) Fresenius

Eine zweite Aktie, die während einer Korrektur zunehmend interessanter werden könnte, ist die von Fresenius. Einerseits, weil das Papier bereits heute auf dem Kursniveau von 45,96 Euro bedeutend niedriger steht als noch vor einem Jahr. Denn damals kratzte das Papier stetig an die Marke von 70 Euro je Anteilsschein.

Andererseits allerdings auch, weil hier die langfristigen Aussichten weiterhin stimmen könnten. Denn auch wenn Deutschlands bislang einziger Dividendenaristokrat derzeit wachstumstechnisch ein wenig auf der Stelle tritt, könnten die langfristigen Aussichten weiterhin solide sein. Bereits ab dem kommenden Geschäftsjahr möchte Fresenius so beispielsweise wieder organisch im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Wachstumsraten, die durch Zukäufe noch ergänzt werden könnten, die Fresenius überdies auch bereits zu planen scheint.

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Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,65 Euro sowie einem Umsatz je Anteilsschein von 60,28 Euro kommt Fresenius derzeit auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,5 sowie ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 0,76, was bereits jetzt durchaus preiswert sein könnte. Sowie ebenfalls im Rahmen einer Korrektur noch preiswerter werden dürfte.

Ist deine Watchlist bereits angelegt?

Fresenius und Wirecard könnten somit insgesamt zwei durchaus interessante, langfristige DAX-Aktien sein, die möglicherweise einen näheren Blick verdient haben. Sowie im Rahmen einer Korrektur möglicherweise noch interessanter werden und vielleicht brandheiße Watchlist-Aktien sein könnten. Allerdings sollte das natürlich jeder Investor selbst entscheiden.

Wichtig könnte in diesen weiterhin volatilen Tagen jedoch insgesamt sein, dass man sich als weitsichtiger, Foolisher Investor eine Watchlist anlegt. Um im Fall der Fälle schnell reagieren zu können bei Aktien, bei denen man im Vorfeld bereits ein gewisses langfristiges Potenzial identifiziert hat.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius und Wirecard. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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