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Der volatile Markt ist diesem Ölkonzern egal

Steigende Spritpreise
Foto: Getty Images

Ende 2018 rutschte Öl plötzlich in den Bärenmarkt und bewies den Investoren damit erneut, wie volatil dieser nach wie vor unersetzliche Energieträger sein kann. Aber sowohl in guten als auch in schlechten Ölmärkten sind Ölgesellschaften immer auf der Suche nach einem Vorteil. Helmerich & Payne (WKN:851292) verfügt über das Fachwissen und die Technologie, um seinen Kunden zu helfen, an der Spitze der Branche zu bleiben. Und das wiederum sollte den Erfolg dieses fast 100 Jahre alten Unternehmens für die kommenden Jahre sichern.

Eine großartige Geschichte

Helmerich & Payne bietet Investoren eine solide Dividendenrendite von 5 %. Sie hat die Dividende jährlich unglaubliche 46 aufeinander folgende Jahre lang erhöht, und das in einer stark zyklischen Branche. Und die Schulden des Unternehmens machen nur etwa 10 % seiner Kapitalstruktur aus – das wäre in jeder Branche niedrig, bei Öldienstleistern ist das aber sagenhaft niedrig.

Helmerich & Payne ist eine sehr attraktive Einkommensanlage, wenn man sich mit der volatilen Natur der Öl- und Gasförderung vertraut macht. Hinzu kommt, dass der Konzern eine führende Position bei den Onshore-Bohrungen in den USA einnimmt. Dieses Segment der globalen Ölindustrie hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt und wird voraussichtlich eine wichtige und wachsende Kraft auf dem Energiemarkt bleiben. Damit ist Helmerich & Payne für eine solide Zukunft gerüstet.

Zahlen, die unter der Oberfläche schlummern

Aber diese Geschichte hat mehr zu bieten als diese Schlagzeilenzahlen. Wenn man sich in das Rig-Portfolio von Helmerich & Payne begibt, sieht man weitere interessante Zahlen. So verfügt der Konzern beispielsweise über rund 350 US-Landplattformen, von denen derzeit 238 vermietet sind. Damit sind derzeit rund 68 % der Kapazitäten ausgelastet.

Dort gibt es jedoch einige sehr wichtige Unterschiede. Man hat 225 Bohrstationen, die in die Kategorie „Super Spec“ fallen, die derzeit die fortschrittlichsten Bohrstationen sind. Sie sind effizienter und kostengünstiger als ältere Anlagen und verfügen über Funktionen wie die Möglichkeit, selbstständig von Bohrstandort zu Bohrstandort zu wechseln. Von diesen 225 Anlagen sind 213 vermietet, was einer Auslastung von 98 % entspricht. Das macht Sinn: Die besten Rigs sind diejenigen, die die meiste Nachfrage sehen.

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Eines der langfristigen Ziele von Helmerich & Payne ist es, technologisch an der Spitze der Branche zu stehen. Daher ist man immer auf der Suche nach Möglichkeiten, das Portfolio zu erweitern. Im Moment hat man weitere 52 Rigs, die man auf „Super Spec“-Status bringen kann. Diese Rigs werden heute nur zu 31 % vermietet, so dass die Modernisierung von Rigs wohl dazu führt, dass im Laufe der Zeit mehr davon zur Verfügung stehen. So hat das Unternehmen im ersten Quartal 2019 14 Anlagen modernisiert und geht davon aus, dass es für das gesamte Geschäftsjahr rund 25 Anlagen fertig stellen wird.

Helmerich & Payne via YCharts

Mit Upgrade-Kosten von bis zu 8 Millionen USD werden diese Upgrades natürlich nur bei Bedarf durchgeführt. Helmerich & Payne spekuliert nicht mit Anlegergeldern. Aber der Vorteil ist bedeutend, da Super Specs viel mehr Geld reinholen. Ein Upgrade kann sich in nur 12 Monaten amortisieren, die großen Upgrades können jedoch bis zu 30 Monate dauern.

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Alles in allem steht Helmerich & Payne an der Spitze der Bohrdienstleistungsbranche und will dort auch bleiben. Und das beinhaltet mehr als nur die Geräte. Denn darüber hinaus bietet man eine Reihe von Produktionsdienstleistungen an, die ebenfalls zunehmend gefragt sind. Helmerich & Payne ist ein gut finanziertes Unternehmen in einer stark zyklischen Branche, das sich als Branchenführer positionieren konnte. Da im Geschäftsjahr 2019 weitere Upgrades anstehen, werden volatile Energiepreise wahrscheinlich nicht allzu katastrophal sein, da der Konzern seine langfristigen Pläne einfach weiterhin umsetzt.

Nicht perfekt, aber sehr, sehr gut

Gut, Helmerich & Payne ist nicht für jeden Investor geeignet. Der Aktienkurs und die Finanzergebnisse werden zusammen mit den Ölpreisen und der Bohraktivität steigen und fallen. Dagegen kann das Unternehmen wenig tun, außer sich auf die unvermeidlichen Höhen und Tiefen vorzubereiten. Das alles (niedrige Leverage, branchenführende Plattformen) schaffte man, während man gleichzeitig Investoren mit konstanten und steigenden Dividenden belohnte. Da der aktuelle Upgrade-Zyklus noch nicht abgeschlossen ist, sollten Einkommensanleger, die bereit sind, ein wenig Volatilität zu ertragen, keine Sorge haben. Sinkende Ölpreise werden das Geschäft von Helmerich & Payne nicht allzu stark beeinträchtigen. Da man in Sachen Technologie ganz oben ist, sollte sichergestellt sein, dass dies nicht passiert.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Reuben Gregg Brewer besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 2.3.2019 auf Fool.com und wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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