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NVIDIA bereitet sich auf weniger Kryptomining vor

Halbleiter-Chip auf Leiterplatte
Foto: Getty Images

Laut DIGITIMES zeigt die Nachfrage nach Grafikprozessoren (GPUs) für das Minen von Kryptowährungen Anzeichen einer Schwäche.

Um den möglichen Unannehmlichkeiten zuvorzukommen, die auf sein Geschäft zukommen könnten, hat der führende Grafikkartenhersteller NVIDIA (WKN:918422) Schritte unternommen, um präventiv mehr GPUs an Endnutzer zu verkaufen, die diese für Spiele benötigen. Dies haben Quellen von DIGITIMES berichtet.

Schauen wir uns diese Maßnahmen mal an.

Einschränkungen bei den Partnern

Laut dem Bericht des in Taiwan ansässigen Medienunternehmens hat NVIDIA seinen Grafikkartenpartnern verschiedene neue Marketingbeschränkungen auferlegt. Grafikkartenhersteller dürfen öffentlich keine Anwendung für das Minen von Kryptowährungen bewerben. Zudem dürfen diese Partner aktiv keine Konsumentengrafikkarten an [Kryptowährungs]-Miner verkaufen.

“NVIDIA hofft, das Hauptverkaufsziel zurück auf Konsumenten im Spielemarkt zu verlagern”, schreibt DIGITIMES.

Leider sieht die Realität so aus, dass diejenigen, die am Minen von Kryptowährungen interessiert sind, wahrscheinlich nicht durch Marketingmaßnahmen der Grafikkartenhersteller auf die Chips aufmerksam geworden sind. Außerdem dürfte es den Vertriebspartnern schwerfallen, zwischen Kunden zu unterscheiden, die spielen wollen oder die Minen wollen.

Die Beschränkungen werden daher kaum wirksam sein.

Die Preise steigen

DIGITIMES sagt zudem, dass NVIDIA seine Preise für GPUs kürzlich angehoben hat, um einen möglichen Rückgang der Nachfrage nach GPUs auszugleichen.

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Höhere GPU-Preise für Grafikkartenhersteller führen zu einer der beiden folgenden Situationen: Erstens, geringere Rentabilität für Grafikkarten, falls NVIDIA und die Kartenhersteller die Karten zu den empfohlenen Einzelhandelspreisen verkaufen oder zweitens höhere Grafikkartenpreise.

In der ersten Situation könnte NVIDIA den Einfluss der niedrigeren GPU-Nachfrage ausgleichen. Aber das würde seine Partner belasten. In der zweiten Situation würden die Kartenhersteller ihre Stückmargen nicht opfern, aber die Zahl der Verkauften Stück könnte sinken (wenn die durch Mining generierte Nachfrage tatsächlich schwindet).

In dieser Situation gibt es nur Verlierer

Ich beneide NVIDIA nicht um diese durch Kryptowährungen ausgelöste Situation. Kurzfristig hat die unersättliche Nachfrage nach Grafikkarten durch die Miner einen positiven Einfluss auf die finanziellen Ergebnisse des Unternehmens. Und das könnte sich auch in Zukunft fortsetzen.

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Wenn die Nachfrage jedoch sinkt, und das wird der Fall sein, wenn immer spezialisiertere Chips für die Mining-Aufgaben entwickelt werden, sieht sich NVIDIA deutlichen Absatz- und Umsatzrückgängen für seine GPUs gegenüber.

NVIDIA unternimmt offensichtlich Schritte, um mögliche Schäden zu vermeiden, die durch eine Verlangsamung der GPU-Nachfrage durch Miner entstehen könnten. Allerdings fangen solche Maßnahmen den negativen Einfluss nicht komplett ab.

Auf lange Sicht sollte NVIDIA wieder besser dastehen, wenn es die Turbulenzen des Nachfragerückgangs nach GPUs hinter sich hat. Im Moment ist es für Gamer extrem schwer, sich eine Grafikkarte zu kaufen. Dies beeinträchtigt NVIDIAs langfristiges Ziel, einen Markt für die GeForce Gaming-Plattform aufzubauen.

Sobald die Gamer wieder Grafikkarten zu vernünftigen Preisen kaufen können, sollte das Geschäft von NVIDIAs GPUs wieder auf den Game-zentrierten Wachstumspfad kommen, wie er vor dem Kryptowährungsboom verfolgt wurde. Dafür muss aber auch der PC-Gaming-Markt gesund bleiben.

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The Motley Fool hält umd empfiehlt Aktien von Nvidia.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 15.03.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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