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Warren Buffett über Krypto-Währungen

Bitcoin
Foto: Getty Images

Warren Buffett, der milliardenschwere Investor und CEO von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2), äußerte sich neulich in einem CNBC-Interview zu Bitcoin und anderen Krypto-Währungen. Man kann sagen, dass man das Orakel von Omaha nicht dabei erwischen wird, wie er demnächst in Bitcoin investiert. Hier seine Aussagen zu Krypto-Währungen und deren Hochkonjunktur sagte und warum er nicht Bitcoin nicht leerverkaufen wird, auch wenn er nichts davon hält.

Buffett sieht keine große Zukunft für Krypto-Investoren

Buffett sagte CNBC kürzlich in einem Interview, dass der Krypto-Währungswahn auf der ganzen Welt kein Happy End nehmen wird.

„Was die Krypto-Währungen betrifft, so kann ich im Allgemeinen fast mit Sicherheit sagen, dass das alles kein gutes Ende nehmen wird“, sagte Buffett. Er weiß nicht, wann genau es eintreffen oder letztlich zum Kollaps führen wird, aber er ist ziemlich zuversichtlich, dass es für Krypto nur einen Weg geben kann: den nach unten.

Berkshires Vizepräsident Charlie Munger ist ebenfalls pessimistisch in Bezug auf Krypto-Währungen. Im Jahr 2017 sagte er, dass Bitcoin „totaler Wahnsinn“ sei, und im selben CNBC-Interview, in dem Buffett seine Kommentare gab, sagte Munger, dass die Investoren „aufgekratzt seien, weil es gerade nach oben geht und das alles vage modern klingt. Aber mich berührt das nicht.“

Kein Leerverkauf von Bitcoin

Obwohl Buffett einen negativen Ausblick auf Krypto-Währungen hat, wird man ihn nicht beim Leerverkauf sehen.

„Wenn ich einen Fünf-Jahres-Put auf Krypto-Währungen kaufen könnte, würde ich das gerne tun. Leerverkauf kommt aber nicht in Frage.“

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Die jüngste Einführung von Bitcoin-Futures ermöglicht es Händlern, zum ersten Mal gegen die führende digitale Währung zu wetten, und obwohl es für einen Bitcoin-Bären wie Buffett wie ein Kinderspiel erscheinen mag, scheint es viel zu gefährlich.

Einfach ausgedrückt, rechtfertigt das Renditepotenzial nicht das Risiko, insbesondere bei einem Vermögenswert, der so volatil ist wie Bitcoin. Nehmen wir zum Beispiel an, dass man eine Bitcoin shorten wollte, als sie zu 14.000 Dollar gehandelt wurde. Sollte Bitcoin auf Null fallen, kann man maximal 14.000 Dollar verdienen. Andererseits ist das Verlustpotenzial unbegrenzt. Bitcoin könnte unter den richtigen Umständen noch viel höher steigen. Sollte Bitcoin zum Beispiel 100.000 Dollar erreichen, würde die Short-Position zu einem Verlust von 86.000 Dollar führen.

Finger weg oder nicht?

Ganz klar: man sollte niemals die eigenen Entscheidungen an ein paar Aussagen von einem Milliardär angleichen. Selbst wenn dieser Milliardär Warren Buffett ist.

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Und wer im Gegenteil davon überzeugt ist, dass es mit Krypto gerade erst richtig losgehen, sollte trotzdem Buffetts große Erfahrung bedenken.

Insbesondere seine Bemerkungen darüber, dass er nichts über Bitcoin weiß, sind ein guter Hinweis. Es ist schon einfach genug, Geld zu verlieren, indem man in die Dinge investiert, die man gut kennt. Dinge zu kaufen, von denen man keine Ahnung hat, ist eine schlechte Idee, egal was es ist. Wenn man also Geld in Bitcoin, eine andere Krypto-Währung oder einen ICO investieren will, sollte man sich vergewissern, dass man genau verstehen, worauf man sich einlässt.

Auch wer mit Buffett d’accord ist, sollte nicht unbedingt Bitcoin-Futures shorten. Denn da hat Buffett zu 100% recht. Selbst wenn man nur eine relativ kleine Position verkauft, ist die Zukunft von Bitcoin so ungewiss, dass die Verluste bei einer Short-Position in kurzer Zeit katastrophal werden können.

Unter dem Strich sind Bitcoin und andere Krypto-Währungen hochspekulative Vermögenswerte und sollten nicht als „Investitionen“ im langfristigen Sinne des Wortes betrachtet werden. Wer auf den zukünftigen Preis von Krypto-Währungen wetten möchten, tun Sie es mit Geld, das er locker übrig hat – mit etwa 100 Euro, die man sonst in ein nettes Abendessen gesteckt hätte. Auf keinen Fall sollte man seine Existenz mit etwas so volatilem wie Krypto aufs Spiel setzen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway.

Dieser Artikel von Matthew Frankel erschien am 9.1.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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