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3 Autos, die 2017 die Zukunft der Branche gezeigt haben

Foto: General Motors.

Die Fahrzeugbranche geht langsam nieder? Nicht unbedingt. Sicher, neue Technologien wie selbstfahrende Systeme und elektrische Antriebe verändern die Automobilindustrie, trotzdem finden alte und neue Automobilhersteller Wege, die neuen Technologien zu nutzen, um interessante Produkte zu entwickeln – Produkte, die gleichermaßen die Käufer begeistern und Gewinnwachstum generieren.

Hier sind drei Fahrzeuge, auf die wir zum ersten Mal im Jahr 2017 aufmerksam geworden sind und die uns gezeigt haben, dass die Zukunft der Autos (und der Autotechnik) viel besser aussieht als vielleicht angenommen.

Der erste Hit für den Massenmarkt?

Viel wurde über den bevorstehenden Untergang des Verbrennungsmotors geredet. Trotzdem: Während Tesla (WKN:A1CX3T) bereits Erfolge mit demn Verkauf von Elektro-Luxusfahrzeugen hatte, blieb ein E-Fahrzeug für jedermann bislang auf der Strecke.

Aber aus dem Erfolg von Tesla lässt sich eine Lehre ziehen: Wenn man Käufer für ein Elektrofahrzeug gewinnen will, muss es mehr sein als bloß ein Fahrzeug. Die meisten Mainstream-Konsumenten sind nach wie vor misstrauisch gegenüber reinen Elektrofahrzeugen, aber ein Produkt mit einer starken emotionalen Anziehungskraft kann sie dazu verleiten, den Sprung zu wagen.

Die meisten Autohersteller haben das noch nicht geschafft. Aber Volkswagen (WKN:766403) ist eindeutig auf dem richtigen Weg. Sein „I.D.“. Buzz“, die vollelektrische Version des legendären Bullys, den das Unternehmen im Januar in Detroit enthüllte, machte seinem Namen alle Ehre und sorgte für viel Aufsehen. VW bestätigte im August, dass der Buzz im Jahr 2022 in Produktion gehen wird, und es sieht ganz danach aus, dass der E-Bully ein richtiger Erfolg werden wird.

(Warum erst 2022? VW baut eine völlig neue Fahrzeugarchitektur und Lieferkette für seine kommende Elektrofahrzeuglinie auf. Die Produktionsversion des Buzz wird die dritte in dieser Linie sein, die auf den Markt kommt, und VW will sicher sein, dass man auch genügend Batterien vorrätig hat, um der Nachfrage gerecht zu werden.)

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Das futuristische autonome Taxi

Seit vielen Jahren schwirrt die Zukunftsvision herum, in der weit verbreitete automatisierte Mitfahrgelegenheiten eine neue Ära kostengünstiger, unfallfreier und emissionsfreier Mobilität einleiten.

Für die meisten von uns scheint diese Zukunft noch weit entfernt zu sein. Aber 2017 kamen wir der Sache viel näher, nachdem General Motors (WKN:A1C9CM) gesagt hatte, dass man möglicherweise schon 2019 selbstfahrende Elektrofahrzeuge für innerstädtische Fahrgemeinschaften in Serie produzieren wird.

Die Technologie dürfte sich schnell weiterentwickeln, sobald selbstfahrende Fahrzeuge in großer Zahl auf die Straßen kommen. Aber: Das erste selbstfahrende Taxi, in dem man demnächst fahren wird, könnte sehr ähnlich aussehen wie der Chevrolet Bolt EV – ein Fahrzeug, das von Anfang an für genau diese Anwendung entwickelt wurde.

Die Rennwagen der Zukunft werden umwerfend sein

Tesla zeigt uns auch, dass Elektrofahrzeuge, zumindest was die Beschleunigung angeht, selbst die grandiosesten Serienfahrzeuge mit Verbrennungsmotor schlagen können.

Kein Fahrzeug hat das bisher so deutlich gemacht wie der Tesla Roadster der zweiten Generation, den CEO Elon Musk im November vorgestellt hat. Die Leistung ist komplett irre: von null bis 100 Kilometer pro Stunde in 1,9 Sekunden, null bis 160 Kilometer pro Stunde in 4,2 Sekunden, die 400 Meter in von 8,8 Sekunden, eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 380 Kilometer pro Stunde… und dazu noch fast 1000 Kilometer Autobahnreichweite bei voller Ladung.

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Bei einem Preis von 200.000 Dollar ist der neue Roadster alles andere als billig, obwohl es wohl ein Schnäppchen für Supersportwagen-Standards ist. Allerdings ist es mehr eine Demonstration von dem, was man mit Batterien alles anstellen kann.

Man stelle sich zum Beispiel einen batterieelektrischen Chevrolet Camaro vorstellen, der für 40.000 Dollar an die Leistung eines Tesla Roadsters rankommt. Das wird nicht morgen passieren, aber es könnte innerhalb eines Jahrzehnts geschehen. Es ist jetzt klar, dass die nicht allzu ferne Zukunft für Fans einige sehr interessante neue Hochleistungsfahrzeuge bereitstellen wird, und das nicht ausschließlich zu sechsstelligen Preisen.

Fazit für Investoren

All dieses Gerede über eine autonome, gemeinsame Zukunft hat Investoren dazu veranlasst, die Aktien der (meisten) Autohersteller zu meiden. Aber wie wir sehen, ist die Zukunft der Autos wahrscheinlich viel interessanter als bloß ein monotones Meer automatisierter elektrischer Transportkapseln.

Hier mein Fazit: Die Autohersteller, die herausfinden, wie man diese neuen Technologien verwendet, um Produkte mit starker Anziehung zu bauen, sehen in den kommenden Jahren Profitwachstum – und deren Investoren werden dann belohnt, wie es schon immer war.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

Dieser Artikel von John Rosevear erschien am 28.12.17 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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