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Wie Delphi Intel bei selbstfahrenden Autos helfen kann

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Foto: Getty Images

Intel (WKN:885681) verkündete Anfang des Jahres, man werde 15,3 Milliarden US-Dollar für Mobileye (WKN:A119ES) auf den Tisch legen. Das israelische Tech-Unternehmen wird Intel im Bereich selbstfahrende Autos weiterhelfen. Mobileye verfügt nämlich über das Know-how bei fortgeschrittenen Fahrerassistenzsystemen, die als Basis für bestimmte Funktionen wie den automatischen Tempomaten, Kollisionswarnung und Spurassistenten dienen.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte Intel eine gute Wahl mit Mobileye getroffen, da das Unternehmen ja schon mit 25 Autoherstellern zusammenarbeitet. Das Chip-Unternehmen wird auch eine hohe Prämie für das Unternehmen bezahlen, um sich deren Wissen zu sichern. Der Markt für solche Systeme soll bis zum Jahr 2030 nämlich 70 Milliarden US-Dollar wert sein.

Die zuvor getätigten Übernahmen von McAfee und Altera konnten den Umsatz bei Intel allerdings nicht besonders erhöhen. Daher sind die Investoren skeptisch und haben auch einen Grund dazu. Sie sollten aber eine andere Partnerschaft nicht vergessen, die Intel noch am Laufen hat.

Delphi

Mitte Mai brachten BMW, Intel und Mobileye Delphi Automotive (WKN:A1JPLB) an Bord, um die Entwicklung selbstfahrender Autos zu beschleunigen. Die Rolle von Delphi ist die eines Technologieintegrators. Delphi soll also die Technologie nicht nur in die Autos von BMW sondern auch in andere integrieren.

Das ist sehr gut für Intel, da Delphi bekannt für sein Wissen im Bereich Systemintegration bei Autos und Sicherheitssystemen ist. Delphi könnte auch Software- und Hardwarekomponenten zur Verfügung stellen, um die Lösungen der drei Unternehmen auf individuelle Wünsche anzupassen.

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Die Zusammenarbeit mit Delphi ist eine gute Nachricht für die Investoren von Intel, da beide Unternehmen schon eine gute Demonstration davon gegeben haben, wozu diese Allianz fähig sein wird. Anfang Mai integrierte Delphi die selbstfahrende Technologie in einen SUV von Audi, der dann erfolgreich durch den Verkehr im Silicon Valley navigierte.

Dieses Testauto hatte 26 Sensoren, die jede Menge Daten generierten. Diese wurden dann zur Entscheidungsfindung herangezogen. Man sieht schon, wie gut Delphi verschiedene Systeme miteinander integrieren kann.

Intel auf der Überholspur

Delphi ist praktisch das fehlende Bindeglied, dass Intel noch brauchte, damit die Allianz im Bereich selbstfahrende Autos funktionieren kann. Positiv daran ist, dass alle Partner schon zuvor miteinander gearbeitet haben. Delphi hat zum Beispiel schon einen Prototypen für die selbstfahrende Plattform von BMW geliefert. Daher wird es leichter für Intel und Mobileye, die Technologie in die Autos von BMW einzubauen. So wird es auch möglich, eine Plattform für autonomes Fahren bis zum Jahr 2021 auf den Markt zu bringen.

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Die vier Unternehmen sind auf einem guten Weg, um 40 Testautos in der zweiten Jahreshälfte einzusetzen. Das sollte die Entwicklung der Technologie beschleunigen, da die Unternehmen mehr Daten bekommen, während die Autos gleichzeitig sich selbst beibringen sollten, besser zu fahren.

Intel kaufte bereits im letzten August das Deep-Learning-Startup Nervana systems, nachdem dieses den Chip-Lieferanten Movidius gekauft hatte. Die Übernahme von Altera aus dem Jahr 2015 gibt Intel Zugang zu dem Bereich  feldprogrammierbare Gate-Arrays (FPGAs), um Licht und andere Daten zu verarbeiten, die für die selbstfahrende Technologie von größter Wichtigkeit sind.

Das Know-how von Delphi bei der Integration dieser verschiedenen Technologien wird eine wichtige Rolle dabei spielen. Immerhin ist Intel von dieser Integration abhängig. Es wird aber etwas Zeit dauern, um mit dem Konkurrenten NVIDIA gleichziehen zu können.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt NVIDIA. The Motley Fool empfiehlt BMW und Intel.

Dieser Artikel wurde von Harsh Chauhan auf Englisch verfasst und wurde am 20.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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